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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Spiel mir das Lied vom Erfolg

31.05.2018

Friedrichsfehn „Ganz viel Freude am Spiel, ein wenig Ausdauer und Fleiß und möglichst keinen Stress.“ Wenn man den 13-jährigen Linus Reil aus Friedrichsfehn nach dem Rezept für seinen musikalischen Erfolg fragt, scheint es so einfach zu sein. Dabei ist das, was der Jugendliche in den vergangenen Jahren geleistet hat, alles andere als einfach. Linus, der klassische Gitarre spielt, wurde kürzlich Dritter beim bundesweiten Wettbewerb „Jugend musiziert“, der in Lübeck ausgetragen wurde. Überzeugt hat er mit Stücken von Luys de Narváez, Francisco Tarrega und Máximo Diego Pujol.

Mit sechs Jahren begann der Friedrichsfehner mit dem Gitarrenspiel. Da seine Tante das Instrument spielte und es dem Jungen sehr gefiel, schenkten ihm seine Eltern eine eigene Gitarre zum Geburtstag. „Dann habe ich Unterricht genommen und es gefiel mir so gut, dass ich einfach immer weiter gemacht habe“, so Linus. Dass er siebenjährig bereits schwierige Klavierstücke nach dem Gehör nachspielen konnte, erwähnt er in einem Nebensatz. „Die Gitarre ist mein Instrument“, sagt der Gymnasiast, die ihn bereits zu zahlreichen Erfolgen führt.

Mit acht nahm Linus erstmals an einem Regionalfinale von „Jugend musiziert“ teil, mehrfach spielte er bei solchen Wettbewerben und gewann jedes Mal. Aufgrund seines Alters konnte er jedoch erst dieses Jahr zum Bundeswettbewerb anreisen. „In Lübeck war es schon sehr aufregend“, berichtet Linus. „Und es hat großen Spaß gemacht.“

„Ich bewundere meinen Sohn für seine Ruhe und Gelassenheit, sich vor einem so großen und ausgesuchten Publikum so sicher zu präsentieren“, lobt Mutter Heidi Reil: „Natürlich freue ich mich sehr über sein Talent und seine Möglichkeiten. Ich finde es aber vor allen ganz wunderbar, wie ausdauernd er sich seiner Musik widmen kann.“

Als Vorbereitung auf den Bundeswettbewerb wurde das tägliche Üben von einer guten halben Stunde deutlich gesteigert. „Und das schon seit Herbst“, sagt Heidi Reil: „Wir sind aber auch unserem Gitarrenlehrer Raphael Grotke sehr dankbar. Ohne einen derart engagierten und kompetenten Lehrer wäre ein solcher Erfolg kaum möglich.“

Was macht Linus, wenn er nicht Gitarre spielt? „Zu meinen weiteren Hobbys zählt der Sport, die Leichtathletik. Und seit einiger Zeit auch das Drehen und vor allem Schneiden kurzer Filme“, fügt er an.

Ob eines dieser Hobbys zum Beruf werden könnte? Linus schüttelt den Kopf. „Ich glaube nicht. Was ich machen will, weiß ich noch nicht.“ Eines weiß er schon: Dass er jetzt wieder mehr Zeit und freie Wochenenden hat, ohne weiter an seinem Gitarrenspiel zu feilen.

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