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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Der Chef und andere Katastrophen

22.02.2018

Friedrichsfehn Mancher Chef kann schon eine Katastrophe sein, besonders dann, wenn keiner aus der Belegschaft und der Familie weiß, wo ihm der Kopf steht. In dem Dreiakter „Chefs un annere Katastrophen“ von Hans Schimmel (Plattdeutsch von Wolfgang Binder und Christoph Schildmann) geht es um einen Chef, um jenen der „Imperium AG“ Dr. Friedrich von Roggenbuck (dargestellt von Günter H. Winkelmann). Er will seine Firma an seinen Sohn Jürgen (Torsten Bölts) abgeben, der sich aber von der Chefin der Konkurrenz „Klapper AG“ Henrike Klapper (Christiane Lampe) hereinlegen lässt. Jürgens Tochter Hannelore (Andrea Spiekermann), der Produktionsleiter Martin Kluge (Arnold Schmidt), Chefsekretärin Heidelinde Kupper (Rena Seeger), Bürobotin Franziska Petersen (Sarah Hilmann) und die resolute Putzfrau Fatma (Bärbel Hilmann) versuchen zu retten, was zu retten ist.

Am Freitag, 2. März, eröffnet die Speelkoppel des Ortsvereins Friedrichsfehn mit der Komödie in der Schulturnhalle Friedrichsfehn ihre 39. Spielzeit. Für einige der zehn Akteure ist die erste Aufführung zugleich eine persönliche Premiere: Marlies Spille und Matthias Tepe stehen erstmals auf der Bühne, Arnold Schmidt nach gut zehnjähriger Pause.

Mit ihren 66 Jahren ist Marlies Spille recht spät zum Theaterspielen gekommen. „Arnold Schmidt hatte mich auf einer Feier angesprochen, ob ich mir nicht mal die Theatergruppe anschauen möchte. Ich habe später in einem anderen Zusammenhang einige der Mitspieler kennengelernt. Das fand ich so anregend, dass ich zugesagt habe.“

Die Oldenburgerin ist mit Plattdeutsch aufgewachsen, so dass sie damit keine Schwierigkeiten hat. Nach rund viermonatigem Proben freut sie sich wie Neuling Matthias Tepe darauf, dass nun die Theaterwochen beginnen.

„Mein Nachbar Torsten Bölts hat mich dazu gebracht, das Theaterspielen zu probieren“, sagt der 37-Jährige. „Vergangenes Jahr habe ich mir das Friedrichsfehner Stück angeschaut und zugesagt, zumal sich meine musikalische Karriere etwas zerschlagen hatte.“

Matthias Tepe hatte in einer Barßeler Band Musik gemacht. Ob die Friedrichsfehner Bühne nun das Sprungbrett in eine internationale Schauspielkarriere bedeutet, zweifelt Tepe selbst an. Sein Humor kann die Nervosität allerdings nicht verdrängen. Während Marlies Spille schon jetzt ein gewisses Grummeln in der Magengegend spürt, wird Tepe diese innerliche Aufgeregtheit wohl erst bei der Premiere spüren.

Regie führt wieder Christoph Schildmann, als Souffleuse ist Johanne Meyer im Einsatz. Rena Seeger kümmert sich um die Frisuren, Edith Mehrens um die Maske und Markus Klitsch und Freunde um das Bühnenbild.

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