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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Gegenständlich muss auch sein

15.06.2016

Wiefelstede Das Gegenständliche muss schon auch sein bei Jochen Kusber – allein, „um zu zeigen, dass ich es kann“, sagt der Rasteder. 88 Lenze zählt er mittlerweile und arrangiert an diesem Dienstagmorgen mit Helfern seiner Rasteder Ateliergemeinschaft gerade die Bilder für seine nächste Ausstellung im Heimatmuseum in Wiefelstede. „Baumlandschaften und me(e)hr“ soll sie heißen, wird am kommenden Sonntag, 19. Juni, um 11.15 Uhr eröffnet und bis zum 24. Juli zu sehen sein.

Sonntag Eröffnung

Die Ausstellung „Baumlandschaften und me(e)hr“ mit Bildern und Skulpturen von Jochen Kusber wird am kommenden Sonntag, 19. Juni, um 11.15 Uhr im Heimatmuseum in Wiefelstede, Hauptstraße 11, eröffnet. Sie ist dann bis zum 24. Juli immer sonnabends von 16 bis 18 Uhr und sonntags von 14 bis 18 Uhr zu sehen.

   

   www.heimatmuseum-wiefelstede.de

Hinter dem doch etwas gequält formulierten Titel verbergen sich Bilder des Ras­teders von Bäumen, Booten und maritimen Landschaften. Und auch aus Mooreiche geschaffene Skulpturen sind wieder Teil der Ausstellung. Viele der Bilder, darunter jede Menge Rohrfederzeichnungen, sollen erneut beweisen: Zeichnen ist die Grundvoraussetzung allen Malens – eine kusbersche Maxime, der auch die Arbeit in seiner Ateliergemeinschaft seit Jahrzehnten unterworfen ist. Das haben seine Schüler ebenfalls mehrfach im Heimatmuseum bewiesen (die NWZ  berichtete). „Alle Bilder der Ausstellung sind in den vergangenen zwei Jahren entstanden“, macht Kusber darauf aufmerksam, dass er da keine alten Sachen präsentieren wird.

Neu ist auch seine Bilderreihe zu Don Quichote, dem „Ritter von der traurigen Gestalt“, die dann wohl im Ausstellungstitel eher das „mehr“ mit Inhalten füllt. Die Reihe von Bildern in – so Kusber – „komplizierter Technik“ geht zurück auf seine seit nunmehr sieben Jahren währende Mitgliedschaft im weltweiten Männerbund „Schlaraffia“, der sich seit 1859 der Pflege von Freundschaft, Kunst und Humor verschrieben hat. Stets im Winterhalbjahr treffen sich die Schlaraffen nach seinen Angaben einmal die Woche, durchlaufen letztlich eine Entwicklung vom Pilger zum Knappen, zum Junker, zum Ritter und halten auch die Kunst in ihren „Sippungen“ genannten Sitzungen hoch. Auch Kusber ist da bereits zum Ritter geschlagen, sagt er. Irgendwie kam er so auf Don Quichote, dem er nun gleich eine ganze Reihe von Bildern widmete.

Weitermachen will der Rasteder übrigens, solange es eben geht, sagt er: „Mein Kopf ist ja noch voll da.“ Mit der Kraft allerdings . . . „Dann werden eben meine Mooreichen-Skulpturen mit der Zeit kleiner und leichter“, lacht der Rasteder. Zu seinem 90. Geburtstag jedenfalls wird er wieder im Rasteder Palais ausstellen, kündigt er schon mal an.

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Heimatmuseum | Schlaraffia

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