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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Gelächter und tosender Applaus

23.02.2015

Loy „Wir wünschen viel Spaß beim Zugucken“, sagte Meike Trapp am Sonnabendabend bei der Begrüßung, bevor die Theatergruppe Loy „De Flüsterkasten“ die Premiere mit dem Dreiakter „Schönheitskur mit Leevesswur“ von Fred Redmann feierte. Spaß hatten die Zuschauer im voll besetzten Saal im „Gasthof zu Loyerberg“ allemal. Was ihnen geboten wurde, waren zweieinhalb Stunden beste Unterhaltung.

Regisseurin Meike Trapp hatte zusammen mit Andrea Herder für diese Spielsaison ein Theaterstück ausgesucht, das den Laiendarstellern auf den Leib geschrieben schien. Die Rollenbesetzungen waren nahezu perfekt, manche etwas überdreht, manche eher bodenständig, aber alle authentisch. Die Akteure lebten ihr „neues Ich“ auf der Bühne richtig aus, was immer wieder für große Erheiterung beim Publikum sorgte. Das Lustspiel machte an diesem Abend seinem Namen alle Ehre, die Leistungen auf der Bühne wurden mit langem Applaus belohnt.

Die Komödie spielt auf der Sonnenterrasse der Schönheitsklinik „Snibbelgau“ an der Küste Norddeutschlands. Dort konkurrieren Baronin Hermine von Hohen-Asbach (gespielt von Silvia Baumgartner) und Alwine Rumstek (Conny Faske), die Frau eines Fleischfabrikanten, um die Dienste des Masseurs Rubio Glischito Ramadeus (Timo Krummacker). Aufgemischt wird der Hoch- und Geldadel, als Katharina Hagedorn (Anne Dörgeloh) zusammen mit ihrem Vater Klaus-Dieter (Klaus Dörgeloh) in der Klinik eintrifft. Hausmeister Rudi Raudschuss (Christian Freels) öffnet ihr die Augen über das arrogante und vorurteilsbeladene Verhalten „der da oben“, wobei auch Prof. Dr. Snibbelgau (Christian Alberts) nicht gut wegkommt.

Christian Alberts feierte bei der Aufführung auch seine ganz persönliche Premiere auf der Bühne. „Eine gewisse Anspannung“ habe er schon verspürt, erklärte er, wobei die Rolle als Doktor ganz gut zu ihm passe und zum Reinkommen ideal sei. Das Spielen hat ihm so viel Spaß gemacht, dass er wohl zukünftig dabei bleiben möchte. Alberts zeigte sich an diesem Abend genauso textsicher wie die anderen Darsteller. In der Pause vor dem dritten Akt „beklagte“ sich der Souffleur Olaf Greve darüber, dass er völlig überflüssig sei. Im letzten Akt gab es dann aber doch hier und da einen Aussetzer, die entweder gut überspielt oder offen dargestellt wurden („Text bitte“), was beim Publikum zum rasenden Applaus führte.

Die Komödie „Schönheitskur mit Leevesswur“ wird noch drei Mal zu sehen sein. Die Vorstellung an diesem Mittwoch, 25. Februar, ist bereits ausverkauft. Für die Aufführungen am Sonnabend, 28. Februar, und am Sonntag, 1. März, jeweils ab 20 Uhr, gibt es noch Restkarten, die an der Abendkasse im „Gasthof zu Loyerberg“ erhältlich sind. Diese öffnet an beiden Tagen jeweils um 17 Uhr.

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