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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Gemeinde verhandelt über weitere Nutzung des Palais

18.01.2017

Rastede Die Gemeinde Rastede führt mit Christian Herzog von Oldenburg Gespräche über die weitere Nutzung des Palais. Das bestätigte Gemeindesprecher Ralf Kobbe am Dienstag auf Anfrage. Hintergrund: Zum 31.12.2019 läuft der Pachtvertrag aus.

Am Montag hatte Prof. Dr. Bernd Meyer als Vorsitzender des Kunst- und Kulturkreises Rastede im Kultur- und Sportausschuss gesagt: „Da der Pachtvertrag ausläuft, werden mit dem Palais Veränderungen anstehen.“ Er sei sich sicher, dass Bürgermeister Dieter von Essen dazu schon in Gesprächen mit dem Haus Oldenburg stehe. Den Stand der Gespräche wollte Kobbe am Dienstag noch nicht kommentieren.

Der Kunst- und Kulturkreis verwaltet das Palais und den Palaisgarten und organisiert die verschiedenen Nutzungen des Gebäudes anlässlich der standesamtlichen Trauungen oder Vermietungen. Außerdem organisiert der Verein kulturelle Veranstaltungen und Ausstellungen im Palais.

Der Kunst- und Kulturkreis hatte der Politik am Montag seinen Jahresbericht abgegeben und die Haushaltsplanungen für 2017 vorgestellt. Für das laufende Jahr soll der 385 Mitglieder zählende Verein von der Gemeinde einen Zuschuss in Höhe von 163 500 Euro erhalten. Im vergangenen Jahr waren es 152 000 Euro.

Den Löwenanteil bilden die Personalkosten für die insgesamt vier Mitarbeiter, sagte Meyer. Sie belaufen sich bereits auf fast 100 000 Euro und sind aufgrund von Tariferhöhungen noch einmal gestiegen.

Die Miete für Palais und Palaisgarten beträgt derweil 19 500 Euro. Für die Ausstellungen gibt der Kunst- und Kulturkreis Ausgaben von 7000 Euro an.

Mehr Geld benötigt der Verein auch für die Pflege eines neu hinzugekommenen Teils des Palaisgartens. Zwei Flurstücke an der Oldenburger Straße hatte die Gemeinde gekauft und im vergangenen Jahr zur Pflege an den Kunst- und Kulturkreis übertragen. Die zu pflegende Fläche vergrößerte sich dadurch um etwa zehn Prozent. Der Verein beziffert die jährlichen Mehrkosten mit 1500 Euro und erhält zudem 1000 Euro für die Instandsetzung der Wege.

Kein Geld wird es indes wohl in diesem Jahr für eine LED-Beleuchtung im Erdgeschoss geben. Um fünf der neun Räume auszustatten, würden 20 000 Euro benötigt. Meyer führte auch die Arbeitssicherheit als Grund für die Maßnahme an.

Frank Jacob Rastede/Wiefelstede / Redaktion Rastede
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