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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Feuerzangenbowle: Genuss auf Leinwand und im Glas

17.02.2014

Wiefelstede Die Vorführung des Filmklassikers „Die Feuerzangenbowle“ aus dem Jahr 1944 am Freitagabend im Hof Kleiberg in Wiefelstede war kein dreidimensionales Kino, aber es wurden mindestens drei Sinne des Menschen angesprochen. Der würzig-süße Duft von Anis, Nelken und Rum „beflügelte“ die Atemwege schon beim Eintritt in den mit rund 100 Heinz-Rühmann-Fans voll besetzten Saal.

Akustisch war es nicht immer ein „Ohrenschmaus“, aber für Liebhaber alter Filme gehört der „Schrammelton“ dazu. Optisch ist der Ufa-Streifen natürlich ein Leckerbissen – ein Standbild mit immer wiederkehrenden Szenen stimmte auf das zu erlebende „Spektakel“ ein.

Ist Heinz Rühmann als Hauptdarsteller und künstlerischer Leiter dieses Films zu Beginn noch als ernster erfolgreicher Schriftsteller, erzogen von einem Hauslehrer, dargestellt, so gelingt ihm die Wandlung zum Pennäler – jung zurechtgemacht soll er all die Späße erleben, die ihm in seiner Jugend verwehrt blieben – genial.

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An vier „Stationen“ konnten sich die Zuschauer mit dem duftenden Getränk eindecken – wer mochte auch alkoholfrei. War noch beim Einlass eine rege Unterhaltung zu verzeichnen, herrschte nach der Begrüßung durch den kommissarischen Vorsitzenden des Ortsbürgervereins Wiefelstede, Heiko Tietjen, gebannte Stille – unterbrochen durch das Zischen der Flammen auf den Zuckerhüten.

Ingrid Eilers-Harms hatte den Film in dieser Fassung schon „ein paar Mal“ gesehen. „Und ich kann ihn immer wieder angucken“, sagte die Wiefelstederin. „Weil es ein Kultfilm ist. Schön, dass der Ortsbürgerverein so etwas macht“, freute sie sich.

Heike und Helmut Gorath sahen den Film zum ersten Mal, hatten aber schon viel davon gehört, und schon in der zweiten Pause zählten sie zu den Fans. Helmut Gorath konnte sich gut erinnern, dass es während seiner Zeit ähnliche Streiche gab. Heike Gorath relativierte ihre Erlebnisse. „Bei uns war es nicht ganz so schlimm“, erinnerte sie sich. Mit ihrer Mutter hatte Andrea Konopka als Kind den Film das erste Mal in Oxstede (bei Cuxhaven) gesehen, sagte sie und freute sich jetzt als „erwachsene Wiefelstederin“ erneut auf das Erlebnis.

Dieter Schröder, Schriftführer und Pressewart, hatte das Rezept für die Feuerzangenbowle im Kopf: zwei Liter Rotwein, zwei Orangen und zwei Zitronen, dazu eine Zimtstange, Nelken und Anis. „Und natürlich als i-Tüpfelchen der Zuckerhut, mit 54-prozentigem Rum, damit es auch ordentlich brennt“, sagte der Sparkassenmann. „Gegen 23 Uhr verließ der letzte Gast, wie alle anderen vorher, mehr als zufrieden den Saal“, strahlte Tietjen. Rund 30 Liter Rotwein und knapp 14 Liter Rum waren bis dahin „draufgegangen“.

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