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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Aufführung: Glänzende Inszenierung eines goldenen Klassikers

16.12.2013

Delfshausen Seit Anfang September hatte Marianne Hinkelmann mit zehn Mädchen der Kindertheatergruppe des Heimatvereins Südbäke das Stück „Rumpelstilzchen“ geprobt. „Es hat Spaß gemacht, weil alle Schauspielerinnen, es sind diesmal nur Mädchen dabei, so kreativ mitgewirkt haben“, freut sich die Regisseurin.

Bei der Premiere am Freitag in der Gaststätte Decker in Delfshausen übertrug sich dieser Spaß sofort auf das Publikum. Spürte man anfangs noch die übliche Unruhe im Saal, so entstand nach dem „Vorhang auf“ eine gespannte Ruhe, auch bei den kleinen Zuschauern ganz vorne auf den Bänken.

Mit Schmunzeln wurde die Vergesslichkeit des Königs (Jasmina Seibel) begleitet, dem immer wieder so geschickt von seinem Kammerdiener (Mieke Wenning) vorgesagt wurde, was er eigentlich sagen wollte, damit er glaubte, die Idee sei von ihm.

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Die Spannung stieg, als die Müllerstochter (Wiebke Nannen) dazu „verdammt“ wurde, für den finanziell immer „abgebrannten“ König, Gold zu spinnen und zu ahnen war, dass nun bald das Rumpelstilzchen (Fenna Müller) auftreten musste.

Mit einigem „Geklapper“ wurde es angekündigt. Mit seiner grünen Riesenmütze, dem wuscheligen Haar und durch seine „Männchensprache“ brachte es allesamt zum Jubeln. Mit „Schnurr, schnurr mein Rädchen, spinn’ das goldene Fädchen….,“ provozierte das Rumpelstilzchen anhaltenden Szenenapplaus.

Alle Schauspielerinnen haben in ihren Rollen überzeugt, waren sehr sicher im Text und haben ihre darstellerischen Fähigkeiten voll ausgeschöpft, aber bei Fenna Müller hatte man das Gefühl, es könnte der Anfang einer Karriere sein.

„Fenna hat ihre Rolle sehr ernst genommen und immer viel geübt“, sagt Vater Frank ganz stolz und Oma Lore Folkens bestätigt die Aussage des Schwiegersohns. Immer wieder gab es Szenenapplaus. Die einzelnen Sequenzen wurden souverän und gekonnt vom Moritatensprecher (Tomke Bargmann) angekündigt.

Professionell hatte Marianne Hinkelmann das Stück frei nach dem Märchen der Gebrüder Grimm inszeniert. Sehr liebevoll und kreativ waren die Kostüme von Christiane Sorge entwickelt worden. Das Bühnenbild war sehr dekorativ und bewusst sparsam gehalten. Die Requisiten wurden gekonnt ausgesucht oder von Hand gefertigt.

Nachdem der Vorhang gefallen war, kam der Weihnachtsmann und holte aus dem Sack viele kleine Überraschungen. Aber vorher mussten die Kinder noch Gedichte vortragen. Manchmal mit einer Note Theatralik, manchmal ein bisschen „genuschelt“, aber immer vollständig: auch das Gedicht mit dem 5. Advent, auf den sich ja bekanntlich „…Weihnachten verpennt“ reimt.

Zwei weitere Aufführungen finden jeweils um 16.30 Uhr an diesem Montag, 16. Dezember, und Dienstag, 17. Dezember, statt. Es lohnt sich.

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