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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Kirche In Godensholt: Eine Kapelle als Dorfmittelpunkt

25.02.2019

Godensholt Seit über 210 Jahren hat das Dorf Godensholt ein Gotteshaus: Die Kapelle ist nicht nur ein Wahrzeichen, sondern der Dorfmittelpunkt. Und das Engagement für die Kapelle, die die Godensholter als die ihre ansehen, ist groß. „Die Menschen sind zur Stelle, wenn es bei oder rund um das Gotteshaus Aufgaben oder Tätigkeiten zu verrichten gibt“, berichtet Pastorin Sygun Hundt.

Ob es die Treffen des Frauenkreises oder des Kindergottesdienstes seien, die Frühjahrs- oder Herbstaktionen von der Friedhofsgemeinschaft oder ob zur Adventszeit der Tannenbaum aufgestellt und geschmückt werden müsse – auf die Godensholter sei Verlass. „Viele Hände, schnelles Ende“, beschreibt Christiane Nienaber, Küsterin der Kapelle Godensholt und Vorsitzende des Ortsbürgervereins, die Reinigungsaktionen im Frühjahr und Herbst. Kleine und große Menschen würden anpacken.

„Kinder kommen mit den Eltern und es sind auch immer wieder Leute dabei, die sich vorher noch nicht beteiligt haben. Das ist einfach schön“, so Christiane Nienaber. Für Verpflegung würde das Team vom Frauenkreis sorgen. „Da packen alle mit an“, erzählt Heide Eilers, die gemeinsam mit Christiane Nienaber und Gertrud van Mark den Frauenkreis leitet.

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Besonderes Angebot

Sehr rege sei auch der Kindergottesdienst. „Im kommenden Monat treffen sich alle Kindergottesdienstkinder aus der Gemeinde Apen am Sonntag, 10. März, von 10 bis 12 Uhr zum Weltgebetstag für Kinder in der Godensholter Kapelle“, berichtet Liane Lohmeyer-Hellwig. Zusammen mit Kerstin Nee gestaltet sie den Godensholter Kindergottesdienst, der stets am ersten Sonntag im Monat um 11 Uhr nach dem Gottesdienst, der um 10 Uhr beginnt, stattfindet. Ausnahme sei nur der März und auch nur für den Termin des Kindergottesdienstes. Der Gottesdienst für alle findet am 3. März ab 10 Uhr statt.

Als 2010 der Anbau, der als Gruppenraum genutzt wird, fertig war, hat sich der Frauenkreis gebildet. An jedem dritten Dienstag im Monat kommen über 25 Frauen zusammen, um sich mit wechselnden Themen zu befassen oder auch mal geselliges Beisammensein zu pflegen. „Wir freuen uns, dass Frauen aller Altersstufen dabei sind“, sagt Christiane Nienaber. Derzeit seien die jüngsten Teilnehmerinnen 40 Jahre, die ältesten Mitte 80. „Alle profitieren davon“, so Heide Eilers.

Eingeweiht wurde das jetzige Godensholter Gotteshaus am 7. Dezember 1958. Seitdem werden hier Andachten zu besonderen Ehejubiläen, Taufen sowie an jedem ersten Sonntag im Monat Gottesdienst gefeiert, und auch Beerdigungen abgehalten.

Eine Kapelle hat es in Godensholt schon lange vorher gegeben. Bereits um 1800 war auf der anderen Seite des Friedhofes ein Gotteshaus errichtet worden. Als es Mitte der 1950er Jahre darum ging, das baufällig gewordene Gebäude abzureißen, wollten die Godensholter auch weiterhin eine eigene Kapelle haben.

Gemeinsam feiern

Das 60-jährige Bestehen der „neuen Kapelle“ wurde im Dezember vergangenen Jahres groß gefeiert. Um die Vorbereitungen hatten sich das Team Kindergottesdienst und der Kindergarten Godensholt gekümmert. Die Vereine beteiligten sich, die Jagdhornbläser spielten, die Frauen vom Frauenkreis fertigen leckere Häppchen gefertigt und heiße Getränke und der Ortsbürgerverein hatte ein Zelt aufgebaut und die Kosten übernommen: „Das war ein wertvolles und praktisches Geschenk“, sagt Heide Eilers vom Frauenkreis und Christiane Nienaber ergänzt: „Die Friedhofsgemeinschaft hat 60 neue Gesangbücher geschenkt. Jetzt können wir wieder alle Lieder singen, die Seiten sind vollständig.“ Auch die Konfirmanden hätten sich eingebracht und bei der Bäckerei Ripken Brote gebacken und verkauft. So sei viel Geld für Brot für die Welt zusammengekommen. Die Kirchenältesten hatten in der Kapelle geschmückt, die Friedhofsgemeinschaft draußen. „Johann Reiners hat die Baugeschichte lebendig werden lassen. Er hat damals die Kapelle mit gemauert. Das kam sehr gut an“, so Pastorin Hundt.

Anschaffen möchten die Godensholter noch ein eigenes Taufbecken. Über Kollekten soll dieser langgehegte Wunsch Wirklichkeit werden. Und auch für die Anfertigung eines passenden Gestells gäbe es eine Zusage aus dem Dorf. Der Basarkreis Godensholt berücksichtige die Kapelle ebenfalls bei der Verteilung der Spendengelder. „Wir bekommen jetzt mehrere Bänke für draußen für Großveranstaltungen“, freut sich Christiane Nienaber.

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