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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Theater: Schauergeschichte in düsterem Gemäuer

28.07.2018

Gristede Schaurig die Geschichte, ein wenig düster und sehr ungewöhnlich der Ort, an dem sie erzählt wird – eine Kombination, mit der der Schauspieler Gerrit Frers und der Regisseur Clemens Höxter ein diesmal eher kleines Publikum auf Gut Horn in Gristede unterhalten wollen – dafür aber dreimal an insgesamt drei Abenden. Das eingespielte Team, das sich dort in den vergangenen Jahren auf dem Kornboden dem Publikum mit „Heute wieder Hamlet“, dem „Werther“ und zuletzt mit „Michael Kohlhaas“ stellte, hat sich für Edgar Allen Poes „Der Untergang des Hauses Usher“ mit dem im Wald gelegenen, verlassenen Mausoleum auf dem Gutsgelände eine passende Bühne ausgesucht.

In dem Ziegelgemäuer können jeweils nur 20 Zuschauer der Aufführung folgen – und sind aufgrund des begrenzten Platzes extrem nah dran am Geschehen des Ein-Personen-Stücks. „Die ersten beiden Aufführungsabende am 2. und 9. August sind bereits ausverkauft, nun haben wir noch einen dritten Abend hinzugenommen“, berichtet Frers: „Am Donnerstag, 23. August, ebenfalls jeweils ab 19, 20 und 21 Uhr, gibt es drei zusätzliche Aufführungen, für die noch Karten zu haben sind.“

In der schaurigen Erzählung Poes lebt der junge Roderich Usher mit seiner Schwester im Stammschloss der Familie Usher. Das von einem Riss durchzogene Schloss liegt inmitten einer tristen Umgebung an einem gespenstischen See, der sich dunkel auf die Seele derer legt, die ihn zu lange betrachten. Roderich, der letzte Erbe des Hauses Usher, bittet seinen Jugendfreund um Gesellschaft, damit ihm dieser in seinem schwachen Geisteszustand beistehen kann. Doch dabei offenbart sich in einer schweren Sturmnacht ein dunkles Geheimnis . . .

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Beim aktuellen Projekt wird es eine passende musikalische Begleitung geben. Dafür haben Frers und Höxter die Oldenburger NGO-Schülerin Svea Reinken gewonnen. Überhaupt sind alle Akteure heimsche „Gewächse“: Gerrit Frers wuchs in Halsbek auf und war am Gymnasium in Westerstede auch Schüler von Clemens Höxter, der dort 20 Jahre lang die Theater-AG leitete. Heute bildet Höxter Lehrer in Oldenburg aus. Frers absolvierte seine Schauspielausbildung in Zürich, war drei Jahre lang am Schauspielhaus in Kiel engagiert, lebte dann weitere sieben Jahre als freier Schauspieler in Zürich und ist seit April 2017 zurück in der Heimat: Er lebt jetzt in Oldenburg.

Wie stets wird es ein Catering-Angebot in der Orangerie auf dem Gutsgelände geben – jeweils eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn. Karten für die drei Aufführungen am Donnerstag, 23. August, jeweils ab 19, 20 und 21 Uhr gibt es im Vorverkauf für 14 Euro nur auf Gut Horn unter Telefon   0 44 03/62 44 90.


     www.gut-horn-gristede.de 
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