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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

PREMIERE: Heitere Verwicklungen am Kanal

10.11.2008

JEDDELOH II Die Briefe voller Poesie, da kann es für den selbst ernannten Poeten nur ein Ziel geben: Diese Frau muss ich heiraten! Zu welchen heiteren Verwicklungen das aber führen kann, davon konnten sich am Freitag die Zuschauer bei der Premiere des plattdeutschen Theaterstücks „Wat passeert doar an'n Balkon?“ überzeugen. Die „Kanaal Komödianten“ aus Jeddeloh II begeisterten ihr Publikum im „Goldnen Anker“ mit zwei unterhaltsamen und kurzweiligen Stunden.

In der Komödie geht es um den Hobby-Poeten Jeremy Gruber (Marco Sanders), der sich in die Heiratsvermittlerin Constanze Beckmann (Inge Kreye) verliebt hat, weil sie so schöne Briefe voller Poesie schreibt. Dass es in Wirklichkeit Standardbriefe eines Computerprogramms sind, ahnt er nicht. Constanze kann sich mit dem Gedanken, Jeremy eventuell zu heiraten, allerdings überhaupt nicht anfreunden. Um ihren hartnäckigen Verehrer los zu werden, behauptet sie, mit dem Grafen Gottfried von Harpstedt (Jürgen Schlingmann) verheiratet zu sein.

Eingebunden in diesen Plan ist ihre Sekretärin Diana Preuss (Yvonne Sanders), die aber mit der Klientin Else Wiese (Rabea Helms) um die Gunst des Pastors Lukas Fritsch (Ewald Kruse) buhlt. Unabwendbar sind einige kleinere Katastrophen, die den Polizisten Hans Haller (Theo Vehndel) auf den Plan rufen. Auch Sybille von Harpstedt (Ulla Grimske) ist irritiert, während am Hausdiener Alfred Willmann (Marco Buske) scheinbar alles abprallt.

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Der Zweiakter von John Chapman und Anthony Marriott, ins Plattdeutsche übersetzt von Heino Buerhoop, bot den Darstellern viel Raum zur Entfaltung, der von allen reichlich genutzt wurde. Vor allem Marco Sanders und Jürgen Schlingmann tobten sich, sehr zur Freude der Zuschauer der gut besuchten Premiere, richtig aus. Beide überzeugten das Publikum nicht nur mit viel Gestik und Mimik, sondern auch mit impulsiven Handlungen, die kaum ein Auge trocken ließen.

Insgesamt hatten die Akteure auf der Bühne viel Spaß am Spiel, was den Funken der Begeisterung schnell auf das Publikum überspringen ließ. Es war ein vergnüglicher Abend, der den Alltag vergessen ließ. Etwas störend wirkte die Saalbeleuchtung, die während des Spiels nicht ganz heruntergefahren wurde.

Die „Kanaal Komödianten“ werden das Stück „Wat passeert doar an'n Balkon?“ noch insgesamt sechs Mal aufführen. Die nächste Vorstellung folgt Freitag um 20 Uhr. Auch am Sonnabend, 15. November, Freitag, 21., Sonnabend, 22. und Freitag, 28. November, hebt sich der Vorhang in der Gaststätte „Zum Goldnen Anker“ jeweils ab 20 Uhr. Am Sonntag, 30. November, beginnt das Stück bereits ab 15 Uhr. Damit endet auch die diesjährige Spielzeit der „Kanaal Komödianten“.

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