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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Herz des Brunnens fliegt ein

07.05.2016

Augustfehn Alles Gute kommt von oben: Ein sieben Tonnen schwerer Findling schwebte am Freitagnachmittag über dem Springbrunnengelände in Augustfehn. Er bildet das Herz des späteren Springbrunnens. „Der sticht ins Auge, der hat wirklich schöne Maserungen“, freut sich Karl-Heinz Matten, Vorsitzender des Freizeit- und Kulturkreises (FKK) Bokel-Augustfehn. Ein kleiner Kran hievte den Findling in die vorgesehene Halterung. Die Mitglieder des FKK hatten sich verschiedene Findlinge angesehen und sich schließlich für dieses Exemplar aus Cottbus entschieden. Bereits vor einem Jahr hatte sich der FKK vorgenommen, den Springbrunnenplatz zu verschönern.

Gespendet hat den Findling Peter Finkernagel, Geschäftsführer der Firma Stahlwerk. Er pflegt Geschäftsbeziehungen zu Firmen im Braunkohleabbaugebiet in der Lausitz. Dort war der Findling bei Abbauarbeiten gefunden worden. Das sei nichts Besonderes. Regelmäßig seien Findlinge in der Braunkohlemasse, sagt Finkernagel. Dieser Stein aber sei ein besonders schönes Exemplar. Finkernagel freut sich, dass das Springbrunnengelände mit dem Findling nun einen Bezug zum ortsprägenden Stahlwerk hat.

Karl-Heinz Matten kippte am Freitagnachmittag schon mal zur Probe einen Eimer Wasser über den Findling. Erst durch das Wasser kommen die schönen Maserungen zur Geltung, waren sich die Männer einig. Neben Matten engagieren sich auch ganz besonders Karl Weber, Fritz Borchers, Focko Röhling und Adolf Taute.

Vor den Männern liegt noch viel Arbeit: In den kommenden Tagen wollen sie das Gelände pflastern. Mehr als 200 Quadratmeter haben sich die Helfer vorgenommen. Außerdem wollen sie sieben Bänke aufstellen. Am Sonntag, 3. Juli, soll der Platz dann mit einem Fest eingeweiht werden.

Zur Finanzierung hat sich der FKK eine ungewöhnliche Idee einfallen lassen. Im bereits aufgestellten Pavillon (NWZ  berichtete) hängt die „Wall of Fame“. Für 50 Euro wird der Name des Spenders auf einem kleinen Edelstahlschild verewigt. „110 Spender haben sich bisher beteiligt“, freut sich Matten, „aber noch ist Platz für Unterstützer.“

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