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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Hommage an die plattdeutsche Sprache

11.11.2013

Wiefelstede „Soveel Lüd hebbt wi up een Spiekeravend selten hat“, stellte Spiekerbaas Rita Kropp heraus. Der Heimatbund für Niederdeutsche Kultur, „De Spieker“, richtete am Freitagabend den 34. Spiekerabend im Wiefelsteder „Gasthof Rabe“ aus.

Unterhaltsames für Augen und Ohren, verbunden mit einer Hommage an die plattdeutsche Sprache, erlebten die Besucher. Als Ehrengäste fanden sich Bürgermeister Jörg Pieper, Pastor Tim Unger, der frühere Spiekerbaas Erhard Brüchert sowie Abordnungen vieler Heimat- und Ortsbürgervereine ein. Besonders begrüßte die Vorsitzende den früheren Delmenhorster Pastor Werner Rossow, Leiter des Karkenkrings, der für diesen Abend aus Berlin angereist war. Gemeinsam mit Dieter Buschmann, Vorsitzender des Ortsbürgervereins Bokel und Leiter der „Bokeler Feierabendmusikanten“, die die Veranstaltung musikalisch begleiteten, führte Rita Kropp durch den Plattdeutschen Abend.

Die Heimatsprache habe eine hohe Wertschätzung, so Bürgermeister Pieper in seinem Grußwort. Er sei stolz, dass viele Organisationsmitglieder des „Spieker“ aus Wiefelstede kämen.

Mit „an de Eck steiht ‘n Jung mit een Tüdelband“ stimmten „Die Notenkleckse“, ein Kinderchor unter Leitung von Katja Koenen, auf den Abend ein. „Is dat nich moi, erst de lüttje Kinner un nu de ole Knackers“, meinte danach Karl Heinz Dirks vom „Männersingkreis van’n OBV Wiefelstäe“. Tänze der Heimat legte die „Danzköppel van’n OBV“ mit Leiter Franz Schirakowsky aufs Parkett.

Dass sie mit Plattdeutsch bereits bestens umgehen können, bewiesen Schüler der „Plattdüütsch-AG van de Wiefelstäe Grundschool“. Die Sketche hatte Kirsten Schwengels mit ihnen einstudiert. Heiteres stand beim „Vörlesen“ mit Rita Kropp und Ingeborg Huisken auf dem Programm. Von der „pädagogischen Aufgabe“, las gekonnt die 13-jährige Leonie Grote, Beste im landesweiten Lesewettbewerb, den Heimatfreunden vor. Danach sang sie einen Gospel-Song in Platt. Schrilles Äußeres, verbunden mit einem wilden Mix aus Volksmusik und Pop, damit wirkte schließlich die Travestiegruppe der Landjugend Aschhausen auf die Lachmuskeln der Gäste ein.

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