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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Irdische Probleme mit dem Geist

12.01.2016

Edewecht Das Publikum im voll besetzten Saal des Gasthofes Witte in Jeddeloh I amüsierte sich köstlich. Mit dem Dreiakter „Keen glövt al an Geister“ von Uschi Schilling, ins Plattdeutsche übersetzt von Wolfgang Binder, feierte die plattdeutsche Theatergruppe der Freiwilligen Feuerwehr Edewecht am Sonntag eine gelungene Premiere.

Die Spiellust der insgesamt neun Darsteller übertrug sich schnell auf die Besucher, denen an diesem Nachmittag eine kurzweilige und abwechslungsreiche Komödie präsentiert wurde. Dazu wartete das Stück mit einigen technischen Effekten auf, die von Udo Tönjes-Deye gekonnt in Szene gesetzt wurden.

An Geister glaubt Eva Hartling (Tina Lübben) nicht. Das ändert sich aber, als ihr Lebensgefährte Thomas Hartog (Andreas Blendermann) bei einem Autounfall ums Leben kommt. Mit Hilfe der Spiritistin Birte Schulze (Tanja Reuter) möchte sie Kontakt zu Thomas im Jenseits aufnehmen, der als Lebender ein großer Casanova war. Erfahren möchte Eva auch, ob ihr Lebensgefährte ein Testament hinterließ. Denn sofort nach der Beerdigung tauchen Willi Hartog (Hinrich Bischoff) und seine Frau Hilde (Anja Oltmanns) auf, um sich Thomas’ Erbe zu sichern, was die resolute Haushälterin Tessa Kovalski (Gunda Kruse) zu verhindern weiß.

Eine Wendung erhält die Geschichte, als der Polizist Harry Klein (Sven Kruse) Ermittlungen über den Unfall aufnimmt. Obendrein macht sich Wolfi Biedermann (Kai Bischoff) verstärkt Hoffnungen, bei Eva landen zu können. Für einen besonderen Effekt sorgt am Ende Kerstin Kruse, die mit dieser Aufführung wie Anja Oltmanns ihre ganz persönliche Bühnenpremiere erlebte.

Recht wenig hatte am Sonntagnachmittag bei der Premiere Irma Kramer als Souffleuse zu tun. Die Akteure auf der Bühne zeigten sich während der gut zweistündigen Veranstaltung sehr textsicher.

Für das gelungene Bühnenbild, das die Zuschauer nach dem Öffnen des Vorhangs beklatschten, waren Udo und Anke Tönjes-Deye zuständig. Letztere und Stefanie Helmerichs kümmerten sich um Maske und Frisuren.

Nach der Premiere am Sonntag folgten und folgen bis einschließlich Donnerstag noch vier weitere Aufführungen.

Alle die, die Karten haben, können sich auf einen unterhaltsamen Abend einstellen. Die anderen müssen bis zum nächsten Jahr warten, um die plattdeutsche Theatergruppe der Freiwilligen Feuerwehr Edewecht mit einem neuen Stück erleben zu können. Für diese Theatersaison gibt es keine Eintrittskarten mehr.

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