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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Gestenreiche Bühnen-Scharmützel

16.02.2019

Jeddeloh I Die Darsteller hatten ihren Spaß auf der Bühne. Der Funke der Begeisterung sprang recht schnell auf die Zuschauer über, die am Donnerstag in Wittes Gasthof in Jeddeloh I die Komödie „De ewige Spitzboov“ von Toni Berlin und Anton Maln, ins Plattdeutsche übersetzt von Wilfried Lösekann, verfolgten.

Mit diesem Dreiakter startete die plattdeutsche Theatergruppe „De Plattsnackers“ aus Jeddeloh I ihre 30. Spielsaison. Mit seiner Einschätzung, die Zuschauer damit bestens unterhalten zu können, lag Frank Wittje, der zusammen mit Petra von Aschwege die Theatergruppe leitete, nicht falsch.

Konzentriertes Publikum

„Immer wieder wurden die Besucher mitgenommen“, wie Arne Wittje, der den Jungknecht Hans spielt, hervorhob. „Dass wir uns zum Publikum wenden und es auch ganz direkt ansprechen, gehört einfach dazu.“ Die Zuschauer zeigten sich ebenfalls sehr konzentriert und nahmen an dem Geschehen regelrecht teil. Die verbalen Scharmützel auf der Bühne, aber auch das gestenreiche Spiel verfolgte es mit viel Vergnügen. Die vielen Lacher und der wiederkehrende Szenenapplaus waren für die Akteure der Lohn einer gelungenen Premierenvorstellung.

Dabei war es für die „Plattsnackers“ dieses Mal nicht ganz so einfach, ein passendes Stück zu finden, da für diese Saison nur sechs Schauspielerinnen und Schauspieler zur Verfügung standen – vor allem Schauspielerinnen, weil gerade einmal zwei Männer dabei waren. „De ewige Spitzboov“ ist eine etwas ältere Komödie, und das fiel auf der Bühne sofort auf, denn die Darsteller waren entsprechend gekleidet. „Schau mal, was für eine Hose der Knecht an hat“, machte ein Besucher amüsiert seine Frau auf die Bekleidung aufmerksam. Diese kleinen Begebenheiten belegten, dass das Publikum auch auf die Details achtete.

Die Handlung selbst findet in einem Raum eines Bauernhauses statt, bewirtschaftet vom Verwalter Bernd Kröger (dargestellt von Frank Wittje) zusammen mit der Magd Imke (Lina Wittje) und eben Jungknecht Hans (Arne Wittje).

Kaum souffliert

Der eigentliche Hausherr, Bauer Heinrich Brummer, ist verstorben und lädt zu seiner Testamentseröffnung posthum seine drei ehemaligen Geliebten Elfriede Pieper (Heike Rippen), Martha Wragge (Ingrid Rippka) und Gesine Weber (Petra von Aschwege) ein. Jede von ihnen hofft, den Hof zu erben. Als der Jungknecht ihnen aber erzählt, dass nur diejenige den Hof erbt, die den Verwalter Bernd heiratet, wird es richtig turbulent. Neben den Darstellern auf der Bühne waren Ursela Reil und Hille Plötz als Souffleusen gefordert (wenn auch nur wenig). Maren von Aschwege und Kerstin Wittje kümmerten sich um Frisuren und Maske, während Thorsten Rippken und sein Team für das Bühnenbild verantwortlich waren.

Karten erhältlich

Auf die Premiere am Donnerstag im Saal in Wittes Gasthof folgen noch sechs weitere Vorstellungen. Am heutigen Samstag, 16. Februar, beginnt die Aufführung um 19 Uhr. Morgen, am Sonntag, 17. Februar, bereits um 15 Uhr. Die weiteren Auftritte am Dienstag, 19., am Mittwoch, 20., am Donnerstag, 21., und am Freitag, 22. Februar, beginnen alle um 20 Uhr. Zu allen Abendveranstaltungen wird ab 18 Uhr ein Schnitzelessen angeboten. Für den Samstag wird ab 17 Uhr ein großes Schnitzelbüffet eröffnet. Eine vorherige Anmeldung ist erwünscht. Für alle Vorstellungen gibt es übrigens noch Eintrittskarten sowohl im Vorverkauf bei der Bäckerei Lohmann in Jeddeloh I unter Telefon   0 44 05/43 82 als auch an der Abendkasse.

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