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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Jüngster Gemeindeteil wird 25

22.08.2011

WILDENLOH Ihr silbernes Jubiläum begeht in diesem Jahr die Edewechter Bauerschaft Wildenloh. Vor 25 Jahren wurde ein Antrag der Wildenloher Bürger auf Bildung eines eigenständigen Gemeindeteils vom Rat der Gemeinde und anschließend vom Landkreis Ammerland genehmigt. Seit dem 4. August 1986 ist Wildenloh damit kein Bestandteil mehr von Friedrichsfehn.

Während einer Feier im „Haus der Vereine“ in Wildenloh der Bauerschaft wurde am Sonntag die jüngere Vergangenheit noch einmal lebendig. In Vertretung des erkrankten Historikers Siegfried Nentwig trug der Vorsitzende des Ortsvereins Wildenloh, Klaus Laumann, der auch erneut für die CDU bei der Kommunalwahl kandidiert, dessen gesammelte geschichtliche Informationen über den Wildenloh vor.

Natürlich gibt es diesen schon länger als die gefeierten 25 Jahre. Mitte des 18. Jahrhunderts wird der Wildenloh, und hier speziell die Gaststätte, als Rastplatz für Mensch und Tier auf den Weg nach Oldenburg genannt. Anfang des 20. Jahrhunderts erfolgte die erste Besiedelung und 1924 mit der Gründung des Schützenvereins Wildenloh der erste Vereinszusammenschluss. 1958 folgte der Fußballverein „Eintracht“ und 1969 die Gründung des Ortsvereins.

In ihrer Festrede wies Bürgermeisterin Petra Lausch auf die „unverwechselbare Geschichte“ und die „ganz individuellen Züge“ des jüngsten Edewechter Gemeindeteils hin. In den letzten Jahren hat die Einwohnerzahl am Rande von Oldenburg ständig zugenommen. „Dass sich Wildenloh so entwickeln konnte, liegt daran, dass hier Menschen wohnen, die auf das Wohl ihres Dorfes bedacht sind“, betonte Frau Lausch.

Älter als die Bauerschaft ist in jedem Fall der Trimmpfad in Wildenloh. Er wurde als erster Trimmpfad in Deutschland mit Geldern des Deutschen Sportbundes vor 38 Jahren eingerichtet. Darauf verwies Prof. Jürgen Dieckert, der zusammen mit Hermann Lohbeck maßgeblich dazu beitrug, dass Wildenloh seit 2005 ein „Haus der Vereine“ besitzt. Mit über 3000 ehrenamtlichen Arbeitsstunden beim Bau dieses Hauses bewiesen die Wildenloher einmal mehr ihre Verbundenheit mit der Bauerschaft.

Ein Jubiläum konnte an diesem Sonntag auch Gudula Bürger feiern. Mit der Bildung der Bauerschaft Wildenloh übernahm sie die Funktion des Bezirksvorstehers, die sie bis heute inne hat.

Für die musikalische Untermalung während der Feier sorgte der Shantychor Friedrichsfehn. Dazu wurden die alten Ortsschilder mit der Beschriftung „Friedrichsfehn-Wildenloh“ versteigert, die seit 25 Jahren Nostalgie sind.

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