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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Wenn Kaffeebohnen zuhause geröstet werden

16.10.2018

Klein Scharrel „Ich liebe einfach guten Kaffee, und diesen konnte ich bei meinem Kaffeeröster nicht mehr bekommen, weil er diese Arbeit aufgab.“ Kirsten Jacobs aus Jeddeloh I wechselte deshalb nicht den Anbieter, sondern entschloss sich, selbst Kaffee zu rösten. Beim „Herbstlichen Kunst- und Handwerkermarkt“ auf dem Hof von Gerda und Gerold Kahle in Klein Scharrel stellt sie ihr Hobby vor.

Viele Besucher der zweitägigen Veranstaltung blieben an ihrem Stand stehen. Angeboten wurde Kaffee, der nicht nur biologisch angebaut wurde, sondern auch fair gehandelt wird. „Die Kaffeebohnen erhalte ich über Hamburg. Diese werden von mir geröstet und an Wiederverkäufer weiter gegeben. Durch diese gelangen sie in den Handel.“

Kaffeerösten, so gesteht die Jeddeloherin, sei schon ein eher ungewöhnliches Hobby, denn jenseits von industriellen Röstern gibt es sie selten. „Dieser Zweig hat sich in den vergangenen Jahren weiter entwickelt. Langsam findet man wieder mehr kleine Kaffeeröstereien.“ Benötigt würden für diesen Prozess ein Kaffeebohnenröster und natürlich einige Zeit. „Ich röste meinen Kaffee bei 240 Grad, um die Temperatur dann langsam auf 186 Grad zu senken“, beschreibt Kirsten Jacobs ihre Arbeitsweise. Der Vorteil liege darin, dass weniger Nährstoffe verloren gingen. Dadurch werde der Kaffee schonend und bekömmlicher.

Am Wochenende war die Jeddeloherin eine von 50 Ausstellern, die das Areal am Scharreler Damm in einen großen Kunsthandwerkermarkt verwandelten. „Uns ist es dabei wichtig, das alte Handwerk in den Mittelpunkt zu stellen“, erzählt Beate Hillje, zusammen mit Gerda Kahle für die Planung und Organisation zuständig. Da die Hausherrin krankheitsbedingt ausfiel, war Beate Hillje an diesem Wochenende besonders gefragt.

Neben Korbflechter und Schmied gab es auch Seiler, Sattler, Imker und Stuhlflechter zu sehen. Einige zeigten ihre Arbeit, ob Christiane Thomsen aus Jade als Sattlerin oder auch Tobias Harbers aus Westerstede, der Binsenstühle erstellt. Die Aussteller kommen aus dem gesamten nordwestdeutschen Raum. Mit einer neuen Scheune auf dem Gelände am Scharreler Damm hatte sich die Ausstellungsfläche erweitert und Platz für weitere gäbe es auch, so Beate Hillje.

Die Aussteller waren am Wochenende zufrieden. „Es wird nicht nur angeschaut und informiert, sondern auch gekauft“, freute sich Mitorganisatorin Insa Kahle. Obendrein war die Witterungsbedingungen optimal, so dass an beiden Tagen am Schafdamm ein reges Treiben herrschte.

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