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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Krimikost amüsant aufgetischt

22.01.2019

Loy Starkoch Anton Bratbeker (Christian Freels) und Ehefrau Eva (Andrea Herder) freuen sich auf ihre gemeinsame Kreuzfahrt nach Miami. Ihre langjährige Ehe unterliegt nämlich Zerfallserscheinungen. Das ist die Ausgangslage des neuen Stücks „Moord in Aspik“ der Theatergruppe Flüsterkasten Loy, das am Wochenende Premiere feierte im „Gasthof zu Loyerberg“.

Schuld an dem Zerfall der Ehe ist auch der „ständig erregte“ Advokat Rudi Fricke (Klaus Dörgeloh). Er nutzt jede Gelegenheit, in Kontakt mit Evas Körper zu treten (allerdings nicht nur mit Evas). Starkoch Anton ist jedoch so in seine Ente à l’Orange verliebt, dass er Rudis Anmachstrategien vorerst nicht bemerkt.

Als Anton für seine Orangensoße den schon in die Jahre gekommenen Pürierstab benutzt, verursacht ein Kurzschluss eine völlige Dunkelheit auf der edel gestalteten Bühne. Die Zuschauer erleben sodann einen nicht unerheblichen Tumult auf der Bühne, der von zwei Gestalten verursacht wird. Eine davon ist Anton, die andere Boris (Olaf Hots). Als das Licht wieder angeht, hält Anton ein blutiges Messer in der Hand und auf dem Boden liegt ein lebloser Körper.

Ganz in schwarz mit Kapuze und leicht zusammenklappbar würde der Körper hervorragend in einen großen Koffer passen, den Eva eigentlich mit auf die Reise nehmen möchte. Als ein Schifffahrtsangestellter (Christian Alberts) die Koffer abholen und aufs Schiff bringen will, wäre es dazu auch beinahe gekommen. Das kann aber noch verhindert werden.

Kommissarin Schubinski (Silvia Baumgartner) nimmt die Ermittlungen auf und stellt strenge Fragen nach dem Verbleib eines Unbekannten. Derweil sucht Anton Rat bei Scheidungsanwalt Rudi. Der ist natürlich gar nicht daran interessiert, ihn zu verteidigen. Weiß er doch, wenn Anton ins Gefängnis kommt, ist Eva für ihn frei.

Weitere Verwirrung stiften Kevin Bratbeker (Timo Krummacker) und dessen Freundin Konstanze (Kerstin Hullmann), die in der Küche Rauschgift verstecken, der dann schon mal in einem Pudding als Puderzucker oder in einem Mettigel als Salz verwendet wird. Die Auswirkungen werden sichtbar.

Und schließlich stellen Eva und die Kommissarin gegenseitige Zuneigung fest. Doch was soll das nun werden? Wer ist der Mörder? Gibt es überhaupt eine Leiche? In der Tiefkühltruhe – eingelegt in Aspik? Im Koffer ist sie auf jeden Fall nicht mehr.

Weitere Vorstellungen gibt es am Mittwoch, 23. Januar, Donnerstag 24. Januar, Samstag, 26. Januar, und Sonntag 27. Januar, jeweils um 19.30 Uhr. Ticketinfos: Telefon  0 44 02/ 26  91.

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