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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Mit 400 Veranstaltungen die Kunstszene belebt

25.01.2017

Westerstede 1983 machte ein Plakat „Rettet den Westersteder Bahnhof“ auf das Gebäude und auf den Bahnhofsverein aufmerksam. Heute, 33 Jahre später, blickt der Verein auf die stolze Bilanz von rund 400 kulturellen Veranstaltungen zurück, darunter 150 Ausstellungen, 250 Konzerte, Kabarett und Kino.

Bernhard Brakenhoff, seit 1993 Vorsitzender des Westersteder Bahnhofsvereins e.V., begrüßte die Gäste zur ersten Ausstellung 2017. Nach 33 Jahren Bahnhofsverein habe der Vorstand den Wunsch gehabt, die zahlreichen gesammelten Werke, die sich durch Käufe und Schenkung im Fundus angesammelt hätten, der Öffentlichkeit in einer Ausstellung zu zeigen. „Dabei haben wir gemerkt, dass dieses Zusammentragen viel Arbeit gemacht hat. Allen Helferinnen und Helfern vielen Dank“, betonte der Vorsitzende. Die Ausstellung ist bestückt mit vielen Plakaten, zahlreichen Bildern und Skulpturen sowie mit Pressemappen der vergangenen rund drei Jahrzehnte.

Toni Schöneboom, der erste von bislang drei Vorsitzenden (1983 bis 1991) in der Geschichte des im Oktober 1983 gegründeten Bahnhofsvereins erläuterte, dass damals die Initiative der Gruppe „Akzente“ sich maßgeblich engagiert habe, den Bahnhof zu betreiben und zu erhalten und vor dem Abriss zu bewahren. Auch der damalige Bürgermeister Hüniken habe sich für den Erhalt des Gebäudes eingesetzt. „Wir sind Bruno Steinhoff sehr dankbar, dass er den Bahnhof gekauft hat. Der Verein hätte es nicht geschafft“, betonte Schöneboom. „Was soll aus dem Güterschuppen werden? Wie schaffen wir es, den Bahnhof mit Leben zu füllen? Das war unser erstes Ziel.“ Musikalische Veranstaltungen wurden angeboten. Man habe vieles probiert, vieles habe sich auch nicht etabliert, erläuterte Nachfolger Horst Reinders, der von 1991 bis 1993 den Bahnhofsverein angeführt hat. Fest eingebürgert habe sich die Uhrzeit von Ausstellungseröffnungen sonntags um 11.15 Uhr: „Damit Gottesdienstbesucher direkt zur Ausstellung kommen können“.

Der aktuelle Vorsitzende Bernhard Brakenhoff freute sich, dass die Künstler Werke verkaufen konnten. „Bei vielen Westerstedern hängen Bilder zu Hause von Ausstellern, die im Güterschuppen ihre Kunstwerke präsentiert haben“.

Einen Film über die noch vorhandenen Bahnhöfe entlang der Strecke Westerstede-Sedelsberg will Karl-Peter Kaul dem Bahnhofsverein für die Ausstellung zur Verfügung stellen. Er kann während der Öffnungszeiten gezeigt werden. Die Exponate sind noch bis zum 12. Februar im Güterschuppen zu sehen, mittwochs von 16 bis 19 Uhr und sonntags von 11 bis 18 Uhr.

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