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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Mit amüsantem Spiel überzeugt

28.05.2016

Ihausen Sieben junge Laienschauspieler im Alter von 18 bis 23 Jahren standen wie „alte Hasen“ auf der Bühne und feierten eine hervorragende Premiere im Sport- und Dörpshus Ihausen. Bei der plattdeutschen Aufführung des Zweiakters „Skandal in’t Sprüttenhuus“ von Fred Redmann sprühten die Jugendlichen vor purer Spielfreude und begeisterten auf ganzer Linie mit einem temporeichen, amüsanten Spiel. Das Publikum hatte seine wahre Freude und kam von Beginn an kaum aus dem Lachen heraus. Es gab viel Zwischen- und Schlussbeifall.

In dem Stück begaben sich die Akteure auf die Suche nach dem „Sex-Anrufer aus Ihausen“ – dabei war einer von ihnen der Anrufer.

Der Reihe nach: Die freiwillige Feuerwehr hat ihr Spritzenhaus in einem idyllischen Dorf. Alles läuft seinen Gang, bis ans Tageslicht kommt, dass vom Telefonanschluss der Feuerwehr heimlich Sex-Nummern angerufen werden. Der finanzielle Schaden soll sich im drei- bis vierstelligen Bereich bewegen – die letzte Rechnung beläuft sich auf 970 Euro. Die Suche beginnt, wer ist der heimliche Anrufer: Da sind Ortsbrandmeister Kai-Uwe Klapunder (Lukas Schwarzenberg) und seine Frau Annegret (Inka Peter), die fest davon überzeugt sind, dass Stellvertreter Friedrich Hackenfels (Fabian Rhoden) - „Ick bün Oberschlauchwart“ – der Übeltäter ist. Doch der ist mehr von dem „Feuerwehr-Parfüm“ angetan, das er Glas für Glas trinkt. Putzfrau Dörte (Sina Bohlen) könnte es auch gewesen sein, schließlich hat sie einen Schlüssel für das Spritzenhaus. Eher unschuldig wirken Kirchenvorstand Joachim Lammfromm (Roman Baumann) und seine Frau Eugenia (Wiebke Weerts). Fotoreporterin Katja (Renate Mooy) braucht eine gute Story. Auf jeden Fall ist der plattdeutsche Zweiakter gespickt mit viel Trubel, Spaß und Tempo und die Zuschauer der nächsten Aufführungen werden überrascht sein, wer der „Sex-Anrufer aus Ihausen“ ist.

Marita Schwarz, die gemeinsam mit Elke Goßling seit elf Jahren das plattdeutsche Jugendtheater in Ihausen leitet, dankte dem Ortsbürgerverein Ihausen, den Feuerwehren Hollriede und Elmendorf und den vielen freiwilligen Helfern für den Bühnenaufbau.

Die Jugendlichen führen das Stück insgesamt fünf Mal auf: „Alle Aufführungen sind restlos ausverkauft“, freute sie sich.

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