• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
Auto gerät unter Sattelzug – A28 in Richtung Bremen  gesperrt
+++ Eilmeldung +++
Aktualisiert vor 43 Minuten.

Unfall Bei Delmenhorst
Auto gerät unter Sattelzug – A28 in Richtung Bremen gesperrt

NWZonline.de Region Ammerland Kultur

„ . . . mit soviel Pep ‘rüberkommt“

18.01.2010

BOKEL Ohne den Bundespräsidenten, aber mit vielen Gästen feierte der Männergesangverein „Frohsinn“ Bokel mit viel Schwung sein 100-jähriges Bestehen in der Gaststätte Martens.

Applaus für Heinrich Wilkens

Horst Köhler hatte dem Verein in einem Brief „ein schönes Jubiläumsjahr mit viel Freude an der Musik“ gewünscht. Und die hatte „Frohsinn“ auch am Jubiläumsabend, dessen Programm die Sänger unter ihrem Dirigenten Matthias Bösch natürlich musikalisch begleiteten.

Vorsitzender Dieter Buschmann freute sich besonders, dass sowohl die Gesangvereine der Gemeinde als auch die örtlichen Vereine mit Abordnungen vertreten waren, um gemeinsam mit den „Jubilaren“ zu feiern. Auch die passiven Mitglieder und die „Ehemaligen“ begrüßte der Vorsitzende – und ganz besonders und mit viel Applaus aus dem Saal im Rücken Heinrich Wilkens, der im Gründungsjahr des Chores – 1910 – geboren wurde und im Jubiläumsjahr – wie der Chor – 100 Jahre alt werden will.

„Personifizierter Frohsinn“

Landrat Jörg Bensberg hatte ein besonderes Lob für den Verein parat: „Wir haben lange nicht erlebt, dass ein Chor mit so vielen gestandenen Herren mit so viel Pep ‘rüberkommt“. Bensberg sah mit Dieter Buschmann den „personifizierten Frohsinn an die Spitze des Chores gestellt“. Worauf sich dieser mit einer Einladung zum „125-Jährigen“ des Chores revanchierte. Bensberg: „Rechnen Sie mit dem Schlimmsten: Ich komme“.

Wiefelstedes stellvertretender Bürgermeister Jörg Weden bezeichnete den Chor als „Aktivposten“ der Gemeinde; Pastorin Gesa Schaer-Pinne hatte für jeden Bokeler Sänger eine Mozartkugel im Gepäck, die auch sofort „verdrückt“ wurde; Klaus Stolle, Chef des Männergesangvereins „Liedertafel 1880“ Wiefelstede, betonte nach der saloppen Einleitung „Mein lieber Herr Gesangverein . . .“ stellvertretend für alle Chöre: „Mit Stolz könnt Ihr auf eine lange Vereinsgeschichte zurückblicken“. Und auch Vertreter des Oldenburger Sängerbundes und des Chorverbandes Niedersachsen-Bremen brachten freundliche Worte mit. Die Vertreter der örtlichen Vereine überreichten eine Plakette mit allen Bokeler Vereinswappen.

Abordnung nach Lippstadt

Wann genau in diesem Jahr „Frohsinn“ die „Zelter-Plakette“ überreicht wird, ist noch nicht ganz klar, betonte Buschmann. Klar ist, dass er sie erhält. Jedoch wird der Chor an der zentralen Veranstaltung teilnehmen, bei der am 14. März in Lippstadt einem Chor stellvertretend für etwa 130 weitere diese höchste Auszeichnung überreicht werden wird. Der Vorsitzende machte deutlich, dass der Chor über eine gesonderte Veranstaltung in Bokel nachdenkt, bei der die Plakette dann auch an „Frohsinn“ überreicht werden könnte. Die passiven Mitglieder lud er ein, an der Fahrt nach Lippstadt teilzunehmen.

Ein weiteres „Jubiläum“ ging an diesem Abend nahezu unter. Bevor die „Bokeler Feierabendmusikanten“ „das letzte Drittel“ des Abends einläuteten, hatte Dieter Buschmann darauf hingewiesen, dass sich die Truppe einst aus dem Chor heraus gegründet hatte – vor genau 25 Jahren.

Mehr Bilder unter www.NWZonline.de/fotos-ammerland

Viele Ehrungen beim MGV „Frohsinn“ Bokel anlässlich des 100-jährigen Bestehens

60 Jahre Mitglied im Männergesangverein „Frohsinn“ Bokel ist Rudolf Janßen. Seit 50 Jahren dabei sind Heinz Brunken, Gerold Martens, Helmut Fastje und Adolf Petruschka. Und seit 25 Jahren gehören dem Verein Christel Müller, Gotthard Grabolle, Hans-Ulrich Schürmann und Hinrich von Häfen an. Sie alle wurden anlässlich der Jubiläumsfeier geehrt.

Zu Ehrenmitgliedern ernannte „Frohsinn“ Herbert Zitterich, Friedrich Oltmanns und Hans-Hermann Martens.

Herbert Zitterich ist Mitglied seit dem 15. Februar 1963, war von 1965 bis 1987 2. Schriftführer, von 1985 bis 1994 2. Vorsitzender und zudem von 1966 bis 1989 federführend im Festausschuss tätig – dem wichtigsten Gremium des Vereins.

Friedrich Oltmanns gehört dem Verein bereits seit 31. Oktober 1958 an und war mehr als 30 Jahre im Festausschuss – von 1966 bis 1996.

Und Hans-Hermann Martens – Mitglied seit dem 19. November 1954 – war bis 23. Juni 2006 1. Notenwart. „Seit wann, weiß niemand genau“, erklärte Vorsitzender Dieter Buschmann: „Wohl seit Menschengedenken“. So richtig aufgehört hat er nicht: Er ist noch 2. Notenwart.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.