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Aktualisiert vor 9 Minuten.

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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Theater: Mit und ohne Hose grandios

20.03.2017

Wahnbek Bei dem plattdeutschen Theaterstück „Wellness mit wat dorbi“, mit dem die Speelkoppel Wahnbek am Freitagabend auf Gut Wahnbek Premiere feierte, brachte es Kurt Lüttgen (Dr. Marc Volkmann) auf den Punkt. „Wie kann ein so kleines Kleidungsstück so große Probleme hervorrufen?“

Weil es ein ganz Besonderes ist. In das knallrote Ding sind nämlich überaus wertvolle Steinchen eingenäht. Das teure Stück wird dem Pantoffelhelden Kurt „zugespielt“: Eine Nachtclubtänzerin hat es beim wilden Tanzen über ihre Schulter geworfen – direkt in Kurts Hände. „Un nu geit dat los“: Dem Zuschauer wird eine Fülle an Synonymen für den Begriff BH angeboten: Lastentransporter, Gewichtheber, Stück för obenrum, Lungenflügel und vieles mehr.

Verwirrungen „satt“

Das Utensil wechselt mehrfach den Besitzer. Und das erschwert Mike (Alexander Oetken), Muskelmann und brutaler Angestellter des Nachtclubs, die Suche nach dem verlorenen – und eben sehr wertvollen – Stück Stoff. Seine Freundin Sonja (Sandra Lange), aufgewecktes Zimmermädchen, das von der strengen Direktionsassistentin Yvonne Muttner (Frauke Diedrich) ständig geknechtet wird, versucht, ihm dabei zu helfen. Unter fadenscheinigen Argumenten betritt sie immer wieder das Hotelzimmer. Dabei landet sie dann auch schon mal „aus Versehen“ mit Hugo Haberstick (Karl-Heinz Wemken) auf dem Doppelbett, was wiederum der emanzipierten Eva Haberstick (Heike Klar) nicht gefällt, sie aber auch nicht wundert, denn: „All Manslüüd gohn frömd.“

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Noch Karten für vier Aufführungen

Sechs Aufführungen gibt es noch von „Wellness mit wat dorbi“: Zwei – am 26. März und am 31. März – sind bereits ausverkauft.

Karten gibt es noch für die Aufführungen am Mittwoch, 22. März; Freitag, 24. März; Sonnabend, 25. März, und Donnerstag, 30. März. Sie sind erhältlich bei der Raiffeisenbank in Wahnbek, beim Kiosk in Wahnbek und bei Klaus Hillen (Telefon   0 44 02/45 77).

Hugo und Kurt möchten dem Nachtclub gern wieder einen Besuch abstatten und beauftragen Pascal Stark (Bouwe Kleiwerd), den sportlichen Masseur des Wellness-Hotels, damit, Eva und ihre Freundin Monika Lüttgen (Julia Görtemaker) – Kurts Frau – auszuführen. Gegen Honorar versteht sich.

Als Kurt und Hugo volltrunken von ihrer gelungenen „Aktschon“, die „en beten ­düür, ober bannig good wär“, zurückkommen, ist nichts mehr, wie es vorher war. Ein heilloses Durcheinander auf der Bühne. Drei besoffene Männer (inklusive Pascal) im Bett werfen Fragen über ihre sexuelle Orientierung auf. Mike bricht ins Zimmer ein, bedroht die Männer und begrapscht Eva und Monika. Als Kurt und Hugo auf der Flucht vor Mike die Kleiderspenden von Bewohnerinnen eines Seniorenheims als Tarnung benutzen, sind Eva und Monika total irritiert. . .

Bis zum Schluss zollt das Publikum den Schauspielern mit anhaltendem Applaus und lauten Lachsalven großes Lob. Regisseur Klaus Hillen hat es verstanden, die Charaktere aus den Schauspielern optimal herauszulocken. Alle Akteure glänzten mit hervorragenden Leistungen. Den drei Männern gilt besonderes Lob für „realistisches“ Betrunkensein während des ganzen zweiten Aktes – mit oder ohne Hose. Grandios.

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