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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Kultur: Mozarts Schicksalsjahr in Tönen und Wörtern

10.09.2013

Edewecht Versöhnlich endete der verregnete Sonntag für jene Kulturfreunde, die am Abend den Weg in die Edewechter Christuskirche gefunden hatten. Barbara Baun am Klavier und Philippe Huguet luden zu einer musikalisch-literarischen Reise auf den Spuren von Wolfgang Amadeus Mozart und seinem „Traum von Paris“ ein.

Das international bekannte und tätige Duo hielt sich auf Einladung der Edewechter Kunstfreunde in der Ammerländer Gemeinde auf, wobei die Pianistin und der Schauspieler extra für diesen Auftritt die Reise aus Mannheim beziehungsweise Stuttgart auf sich genommen hatten.

Philippe Huguet als geborener Franzose und Klassikliebhaber stellte sich die Frage, warum Wolfgang Amadeus Mozart als Siebenjähriger im Jahr 1763 in Paris als Wunderkind gefeiert wurde, aber 15 Jahre später am selben Ort in seiner musikalischen Schaffenskraft völlig isoliert war. War der Komponist damals zu weit und musikalisch zu universell, weil er sich nicht einer bestimmten klassischen Grundrichtung anschloss? Diese Fragen stellte der Rezitator in Form eines Briefes an den großen Künstler, ergänzt durch Briefe Mozarts an dessen Vater und umgekehrt.

Die einzelnen literarischen Passagen wurden abgelöst von Kompositionen, die Barbara Baun am Klavier in eindrucksvoller Weise vortrug. So entstand in der Christuskirche eine Atmosphäre, die in ihrer Dichte das Publikum gefangen nahm und die Zeit von vor knapp 250 Jahren lebendig werden ließ.

Mit „Der Traum von Paris“ treten die Künstler Barbara Baun und Philippe Huguet seit gut fünf Jahren auf. Initiiert wurde das Projekt von der Mozart-Gesellschaft Kurpfalz. In Person von Huguet wurde jemand gefunden, der mit seinem französischen Akzent das Werk noch intensiver und emotionaler darstellt.

Nicht nur für den Vorsitzenden der Edewechter Kunstfreunde, Jack Morin, war es ein wunderschöner Abend. Einige Besucher bedankten sich persönlich bei den Künstlern für ein gut zweistündiges Programm, das den Alltag vergessen ließ. Sie wurden, so Morin, an diesem Abend „wunderbar über Mozarts Schicksalsjahr 1778 informiert – verbunden mit einer verzaubernden Musik“. Dass die Resonanz nicht nur auf diese Veranstaltung zu wünschen übrig ließ, mache ihm nichts mehr aus, betonte Morin.

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