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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Musikalische Reise von Venedig zum Vesuv

09.01.2017

Rastede Um an zwei Abenden hintereinander die Neue Aula in der Kooperativen Gesamtschule Rastede (KGS) zu füllen, bedarf es schon einer ganz besonderen Veranstaltung. Mit dem Bremer Salonorchester hatte der Kunst- und Kulturverein Rastede einen fulminanten Griff gemacht.

Mit der Ouvertüre zur 1. Operette von Jaques Offenbachs „Orpheus in der Unterwelt“ gab es einen kraftvollen Einstieg. Der im Original als „Galop infernal“ bezeichneten Cancan wurde mit frenetischen Applaus belohnt. Moderator und Musikalischer Leiter am Klavier, Hans-Jürgens Osmers forderte das Publikum auf, beim Intermezzo aus der Oper „Hoffmanns Erzählungen“ von Jaques Offenbach die Augen zu schließen und sich nach Venedig in eine Gondel „zu träumen“. Die Barcarole im Palazzo von Venedig wurde fantastisch von den zehn Solisten intoniert, und das Publikum sparte nicht mit anhaltenden Beifallsbezeugungen.

Blumig, mit viel Humor und doch immer mit wertvollen Informationen bestückt, unterhielt Osmers das Publikum. Er scheute auch nicht davor zurück, den „Spanischen Zigeunertanz“ von Pasquale Marquina damit anzukündigen, dass dieses Lied in den 1980er Jahren von dem Schlagerduo Cindy & Bert als „Wenn die Rosen erblüh’n in Malaga“ zum Besten gegeben wurde.

Das Bremer Salonorchester legte den heute wohl bekanntesten Paso Doble „España gitana“ oder eben „Zigeunertanz“ grandios auf die Bühne. Den damaligen Violinvirtuosen Enrico Toselli beschrieb der Conferencier als „verdammt gut aussehenden Geiger“, bei dem die Frauen bei der Seranata in D „reihenweise umkippten“. Birgit Donneg, die erste Violinistin, hatte sicherlich genauso viel weiblichen Liebreiz wie Enrico Toselli als Gegenstück, überzeugte aber mehr mit ihrem virtuosen Können und Kreativität.

Als 1880 die Zahnradbahn zum Gipfel des Vesuvs eingeweiht wurde, schuf Luigi Denza die Komposition „Funiculi, Funicula“. Frei übersetzt: „Seilbahn rauf, Seilbahn runter“.

Hartmut Jacob, Vorstandsmitglied vom Kunst- und Kulturverein Rastede, brachte es auf den Punkt: „Die Musik war das Größte“. Das sah auch das applaudierende Publikum so.

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