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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Musikvereine tragen zur Lebensqualität im Ort bei

27.05.2017
Betrifft: „Zukunft der Showband sichern“ und „Anwohner von Showband genervt“, NWZ-Berichte vom 23./24. Mai

(...) Der Antrag der Rasteder FDP ist in der Tat eine zu begrüßende Initiative. Allerdings schaut die FDP-Ratsfrau Evelyn Fisbeck leider nicht weit genug über den Tellerrand hinaus. So gibt es doch in der Tat drei Musikvereine in unserer Gemeinde, die alle ihren Anteil an der Repräsentation der Gemeinde Rastede in der Welt nachweisen können. Ebenso tragen alle drei Vereine zur Jugendarbeit sowie zur Nachwuchsförderung im kulturellen und musikalischen Bereich in unserer Gemeinde zu gleichen Teilen bei.

Daher bedient der Antrag, den Frau Fisbeck einbringt, leider nur einen Teil der gesamten Bedürfnisse in unserer Gemeinde. Beispielsweise verbringt das Drum Corps Blue Lions Rastede mittlerweile vom ersten Tag seiner Gründung (18. August 1978) an, all seine Probeeinheiten in der Schule am Voßbarg. Zunächst im Heizungskeller, finden nun die Proben in den Klassenräumen der Schule sowie dem Treppenhaus statt, wobei man sich schnell die prekäre Situation hinsichtlich der örtlichen Gegebenheiten wie Klangqualität, nicht existierender Gruppenräume und Lagermöglichkeiten für Instrumente vorstellen kann. Dass hier weder eine Halle noch eine Freifläche existiert, brauche ich, glaube ich, nicht zu erwähnen. Notwendige Trainingseinheiten im Freien werden und müssen ausschließlich auf Freiflächen außerhalb unserer Gemeinde durchgeführt werden, welches größte Herausforderungen, sowohl an unsere Mitglieder als auch an den Verein selbst stellt.

Kurzum, es gibt auch bei anderen Vereinen einen gleichartigen Bedarf, der wie im Beispiel Blue Lions bezüglich Eigeninitiativen in den vergangenen Jahren, nicht von Erfolg gekrönt gewesen ist. Leider fehlt uns Musikvereinen eine vergleichbare Lobby verglichen mit Sportvereinen.

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Schließen möchte ich diesen Leserbrief mit der Bitte an den Fachschuss der Gemeinde Rastede, den Blick über den Tellerrand hinaus zu bewerkstelligen und alle Musikvereine samt ihrer individuellen Bedürfnisse zu berücksichtigen.

Rolf Bosse (Vorsitzender      Blue Lions) Rastede

Es ist unglaublich, was sich in diesem unserem Dorfe/Schlafstadt abspielt.

Da gibt es (nicht nur) einen Verein der nur durch Freiwillige/ehrenamtliche Mitglieder dafür sorgt, dass Kinder, Jugendliche und Erwachsene kostenlos Musik erlernen können. Der schon in der Nachkriegszeit über Musik die Völkerverständigung und Aussöhnung mit unseren Nachbarn vorangetrieben hat und durch seine Veranstaltungen sicherlich auch einen guten hohen Beitrag zum Einkommen unserer Einzelhändler und Restaurants beiträgt.

Und da gibt es Menschen ähnlich derer, die damals günstig in der Flugschneise Oldenburg Baugrundstücke gekauft haben, um sich gleich nach dem Erwerb über den Lärm zu beklagen.

Soll sich eine Gemeinde von solchen Individuen unter Druck setzen lassen oder sollte sie die gemeinnützigen Vereine, die einen Großteil zur Lebensqualität in Rastede beitragen, unterstützen?

Ich bin kein Mitglied dieser Vereine, aber ein Einwohner, der die unterschiedlichen Festivitäten durchaus schätzt.

Andreas Becker Rastede

Als langjährige Anwohnerin (Schützenhofstraße 4) mit Blick auf den Schützenplatz erlebe ich alle Veranstaltungen persönlich. So ging ich dann gestern und heute von Tür zu Tür und sprach mit den Anwohnern der Mühlenstraße (zwischen Friedhofsweg und Tennisclub). Keiner hat ein Problem, keiner würde überhaupt auf die Idee kommen, zu klagen.

Die Anwohner der Straße Am Ellern, die noch näher am Sportplatz liegt, haben auch keine Probleme. Da wäre das Freibad wesentlich lauter. Und früher fanden samstags und sonntags doch laute Fußballspiele etc. statt.

Wer nach Rastede zieht, weiß doch vorher über die Veranstaltungen Bescheid. Und: Kinder und Jugendliche sollten Vereinsmöglichkeiten innerorts per Fahrrad erreichen können. Aus guter Vereinsarbeit für die Jugend werden später verantwortungsvolle Erwachsene und Senioren, die sich oft ehrenamtlich engagieren. Ich würde gerne wissen, wer hier wohl die Polizei gerufen hat!

Gudrun Martens Rastede

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