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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Rhododendren-Park: Namenlose Schöne gibt Rätsel auf

25.04.2015

Gristede Rätsel gibt derzeit eine namenlose Schöne im Rhododendronpark des Unternehmens Bruns Pflanzen in Gristede auf. Hell-lila, fast weiß präsentiert sie ihre Blüten – und „outete“ sich genau dadurch vor gut 14 Tagen beim Besuch des Rhodoexperten Walter Schmalscheid im Park. Sein Fazit: „Ausgesprochen seltene Schönheit, mir aber völlig unbekannt.“

Die Unbekannte wäre dem Fachmann vermutlich überhaupt nicht aufgefallen, würde diese frühblühende Pflanze nach dem vergangenen, milden Winter nicht ebendies derzeit tun: blühen. „Anfang bis Mitte April – da verfrieren die Blüten der ansonsten winterharten Pflanze sehr oft“, weiß Gerd Eiting von der bisherigen „Unauffälligkeit“ der immerhin fünf bis sechs ­Meter breiten und gut drei Meter hohen Pflanze.

Auch Eiting – im Unternehmen zuständig für die Züchtung neuer Rhododendronarten – hat nach der „Entdeckung“ Schmalscheids über Facebook versucht, die schöne Unbekannte zuzuordnen: bislang vergeblich. Selbst die internationale Fachwelt konnte nicht helfen. Unklar ist deshalb, ob es sich vielleicht noch um eine Rhododendron-Wildform oder um eine Hybride handeln könnte. Vermutet wird, dass die Pflanze etwa Mitte der 30er Jahre des vergangenen Jahrhunderts von Wilhelm Bruns, Vater des heutigen Firmeninhabers, zu Zuchtzwecken in England gekauft worden war.

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So bleibt es derzeit bei einer unbekannten Pflanze im Park, der ganzjährig bei freiem Eintritt für Besucher geöffnet ist und um den 20. Mai herum blütentechnisch zur Höchstform auflaufen wird, wie Gerd Eiting erklärt. Schon jetzt wurde die Geschwindigkeit auf der Gristeder Straße im Bereich der Gristeder Büsche für die Zeit der Rhodoblüte auf 50 Stundenkilometer begrenzt, damit Besucher des Parks, die in Höhe des Parkeingangs die Straße zu Fuß queren müssen oder dort aus Bussen abgesetzt werden, nicht in Gefahr geraten. Mehr als 1000 Rhododendronarten und Freilandazaleen sind im Park zu finden – und Jan-Dieter Bruns, geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens, berichtet von „mehr als 200 eigenen Züchtungen.“ Viele wurden bekanntlich von berühmten Persönlichkeiten getauft.

Rhododendren sollen winterhart bis mindestens minus 22 Grad sein, einen kompakten Wuchs haben und sonnenverträglich sein. Die schöne Unbekannte ist auf jeden Fall eines: winterhart. „Nie hat sie in den vielen vergangenen Wintern Schäden davongetragen“, weiß Gerd Eiting.

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