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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Rhododendren: Namenlose Schöne identifiziert

25.04.2015

Gristede Das Rätsel ist gelöst, die bislang unbekannte Schöne im Rhododendronpark Bruns in Gristede (die NWZ  berichtete) hat einen Namen: Glockenblütiger Rhododendron (Rhododendron campanulatum, Unterart campanulatum). „Eine sehr seltene Rhododendron-Wildform“, wie Gerd Eiting, beim Unternehmen Bruns Pflanzen zuständig für die Züchtung neuer Rhododendronarten, am Freitagvormittag im Gespräch mit der NWZ  erklärte.

Rhododendron-Experte Walter Schmalscheid war – wie berichtet – beim Besuch des Rhodo-Parks Bruns in Gristede vor gut 14 Tagen die früh blühende Pflanze aufgefallen. „Äußerst seltene Schönheit, mir aber völlig unbekannt“, war sein Fazit. Gerd Eiting stellte daraufhin Fotos von der Pflanze – Gesamtbild, Blüte, Blattunterseite – bei Facebook ein, wo auch die Branche mittlerweile weltweit vernetzt ist. „Wir haben sogar Nachrichten aus Australien, Estland und den USA erhalten, alle Theorien passten jedoch nicht“, berichtete Eiting.

Die Antwort lieferte schließlich der Leiter des Botanischen Gartens Bremen, Dr. Hartwig Schepker. Er hatte sich mit seiner Kollegin Dr. Anne Dau, in Bremen für Wildarten und -formen des Rhododendron zuständig, schlau gemacht und die unbekannte schöne letztlich identifiziert.

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Die braune, behaarte Rückseite der Blätter der Unbekannten half dabei mit, sagt Eiting: Ein Hinweis auf eine in den Bergen vorkommende Pflanze. So ist campanulatum heimisch an Berghängen im Himalaya, Nord-Indien, Bhutan und Nepal. Nach Gristede kam sie Mitte der 30er Jahre des vergangenen Jahrhunderts – aus England: Wilhelm Bruns, Vater des heutigen Firmenchefs Jan-Dieter Bruns, hatte sie dort zu Zuchtzwecken erworben. Im Rhodopark Bruns, der derzeit in die Blütesaison „hineingleitet“ und ganzjährig kostenlos besucht werden kann, wird auch diese Pflanze nun mit einem entsprechenden Hinweisschild kenntlich gemacht, kündigte Gerd Eiting schon mal an.

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