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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Horror aus den Tiefen des Sees

11.10.2018

Nethen Nichts für schwache Nerven, aber für echte Halloween-Fans: Zum ersten Mal finden im Beachclub Nethen die Scream Nights statt (siehe Infokasten). Bereits seit einigen Jahren sorgt diese Veranstaltung in Oldenburg für Gruselspaß – bisher jedoch begrenzt auf engem Raum. Damit ist jetzt Schluss, im Beachclub steht den Organisatoren ein riesiges Gelände zur Verfügung. „Das ist wie gemacht für uns“, sagt Dennis Flowers.

Am Schreibtisch begannen die Vorbereitungen für die diesjährigen Scream Nights im Dezember vergangenen Jahres. „Auf dem Gelände arbeiten wir seit Anfang Juni“, berichtet Flowers. Allein zwei Monate habe es gedauert, die Basis zu schaffen, sagt der 38-Jährige. Eine Zuwegung musste hergerichtet werden und Strom an die richtigen Stellen gebracht werden.

Tickets und Termine

Die Scream Nights finden zum ersten Mal im Beachclub Nethen, Bekhauser Esch 170, statt. Vorgesehen sind sechs Termine jeweils am Freitag und Samstag von 18 bis 23 Uhr: 12. und 13. Oktober, 19. und 20. Oktober sowie 26. und 27. Oktober.

Einzeltickets kosten 13 Euro, Gruppentickets (ab zwölf Personen) kosten 11 Euro pro Person, Expresstickets gibt es für 18 Euro. Der Einlass zu den Scream Nights wird ab 16 Jahren gewährt. Aufgrund der großen Nachfrage empfehlen die Veranstalter, sich Tickets im Vorverkauf zu sichern, online unter

Vor allem die Termine am Samstag seien stark nachgefragt, an den Freitagen sei indes noch mehr Beweglichkeit. So gebe es etwa für die beiden ersten Samstage bereits keine Expresstickets mehr, sagt Organisator Dennis Flowers. Gleichwohl werde vor Ort eine Abendkasse eingerichtet.

    www.screamnights.de

Hinzu kam der Transport des erforderlichen Materials. „Anfangs reichte da noch ein kleiner Keller“, erinnert sich Flowers. Inzwischen füllen die Dekoration und die Technik mehrere Hallen und Container. „Das bedeutet für uns eine logistische Großaufgabe“, sagt der Organisator. Viele Helfer, mehrere Lastwagen und zum Teil schweres Gerät seien für Aufbau und Transport erforderlich.

Die Scream Nights hatten vor sechs Jahren in Oldenburg in einer Tanzschule begonnen, zogen später um in ein Lagerhaus und wechseln nun an den dritten Standort, zum ersten Mal finden sie unter freiem Himmel statt. „Wir würden gerne irgendwo mal heimisch werden“, sagt Flowers auch mit Blick auf die Zeit und Ressourcen, die jeder Umzug frisst. Er hofft deshalb, dass die ersten Scream Nights im Beachclub der Auftakt zu einer großen und tollen Veranstaltungsreihe werden, die in den kommenden Jahren durchaus wachsen könnte. „Wir wollen unsere Zeit lieber in Deko, Aufbau und Konzept stecken“, sagt Flowers.

Die Besucher begeben sich in Nethen auf einem verschlungenen Pfad in einen Wald voller Monster und Wahnsinniger und erleben dort die Geschichte um „Chloes Fluch“. Chloe lebte vor Jahrhunderten in einer Hütte an dem See. Sie soll ihren Mann ermordet haben, nachdem dieser ihr gestanden hatte, dass er sie betrogen habe. Aus Verzweiflung stieg sie danach mit ihren Kindern in den See und wurde nie wieder gesehen.

Mehr als 20 Schauspieler in aufwendigen Kostümen sorgen bei den Scream Nights für Grusel-Stimmung im Beachclub. Der See werde mit Hilfe mehrerer Scheinwerfer in verschiedenen Farben beleuchtet, kündigt Flowers an. Außerdem soll Bodennebel das schaurige Ambiente zusätzlich verstärken.

Der Gang durch das Horrorszenario könne bis zu 15 Minuten dauern, kündigen die Organisatoren an. Damit ist auch klar, dass die Scream Nights derzeit noch kein abendfüllendes Programm bieten. „Als wir vor sechs Jahren anfingen, lag die Durchlaufzeit gerade mal bei zwei Minuten“, blickt Flowers zurück und macht damit deutlich, dass sich seither eine Menge getan hat, um den Gästen ein besonders Grusel-Erlebnis zu bieten.

So werde auch im Beachclub noch einiges mehr geboten, um die Besucher zu unterhalten. Nicht nur in dem Horror-Camp werden Dämonen oder verfluchte Gestalten ihr Unwesen treiben, auch im Außenbereich werden Kreaturen unterwegs sein. Hinzu kommen Sound- und Spezialeffekte. An einer Bar können sich die Besucher Snacks und Getränke passend zum Thema Halloween schmecken lassen.

Wem es im Horror-Camp zu gruselig wird, der kann dieses über Notausgänge jederzeit verlassen. Für Notfälle seien auch Sanitäter vor Ort. Der Einlass zu den Scream Nights ist ab 16 Jahren möglich, die Veranstalter geben zudem einige gesundheitliche Warnhinweise, die auf der Internetseite nachgelesen werden können.


     www.screamnights.de 
Frank Jacob Rastede/Wiefelstede / Redaktion Rastede
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