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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Party-Spaß mit ganz viel Herz

11.06.2019

Nethen Insgesamt 11.800 Besucher haben verteilt über den Pfingstsonntag friedlich und gut gelaunt zu elektronischer Musik auf der „Oldenbora“ im Beachclub Nethen gefeiert. Bei Temperaturen um 22 Grad brachten international gefeierte Künstler die Stimmung bei dem Tagesfestival schnell auf den Siedepunkt. Entsprechend positiv fällt die Bilanz der Veranstalter, der Polizei und auch vieler Gäste aus. „Wir sind mega zufrieden“, sagte Organisationsleiter Florian Zängler am Montag.

Viele Besucher lobten vor allem die sehr schöne Location im Beachclub. „Wir waren letztes Jahr zum ersten Mal hier und haben gleich gesagt, nächstes Jahr wieder“, sagte zum Beispiel Ming aus Bremen und meinte: „Die Musik ist super, die Location richtig cool und das Wetter spielt auch hervorragend mit.“ Auch Yannic, der mit einigen Freunden die „Oldenbora“ besuchte, meinte: „Hier sind einfach chillige Leute und die Musik ist geil.“

Bei herrlich sommerlichem Festival-Wetter tanzten viele Besucher barfuß im feinen Sandstrand, Sonnenbrille und Strohhut waren bei vielen der Gäste als wichtige Accessoires auszumachen. Die entspannte Atmosphäre zwischen den verschiedenen Bühnen im Beachclub nutzten einige Besucher, um im kühlen Wasser des Sees ein paar Schritte zu gehen, in den Strandliegen zu relaxen oder unter den Sonnenschirmen eine kurze Pause vom Feiern einzulegen. Dabei konnten sie auch einigen Wassersportlern zuschauen, die auf ihren Wakeboards auf dem See teils akrobatische Vorführungen lieferten.

Erstmals konnten die Gäste in diesem Jahr zwischen fünf Bereichen mit unterschiedlicher Musik wählen. Neu war ein großes Zirkuszelt, das am Strand aufgebaut worden war – der Soundgarden. Darin lief ein urbanerer Musikstil als auf den anderen Bühnen. „Der Bereich wurde überragend angenommen. Beim Auftritt von Lari Luke hatten wir einen Einlassstopp, weil das Zelt brechend voll war“, berichtete Zängler.

Auf der Hauptbühne sorgte derweil etwa der Nachwuchsstar Jaden Bojsen für Stimmung. Der 18-Jährige ist auch Schauspieler und Sänger. Abgelöst wurde er am DJ-Pult von Mark Bale, der bereits seit Jahren auf der „Oldenbora“ in Nethen auflegt. „Schön, Euch wiederzusehen“, rief der Publikumsliebling den tanzenden Menschen am Strand zu. Am Abend heizte dann unter anderem noch der weltweit gefeierte Laidback Luke ein.

Wie die Polizei am Pfingstmontag mitteilte, hätten lediglich zwei Personen in Gewahrsam genommen werden müssen. Es seien fünf Körperverletzungsdelikte aufgenommen und einige kleinere Streitereien geschlichtet worden.

Einen Kontrollpunkt hatte die Polizei beim Dorfgemeinschaftshaus in Nethen eingerichtet, wo anreisende Autofahrer überprüft wurden. Elf Fahrer seien zur Blutentnahme mitgenommen worden, weil sie unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln oder Alkohol standen, meldete die Polizei. Bei 20 Personen seien Drogen gefunden worden. Sie erwartet ein Strafverfahren.

Als sehr hilfreich habe sich einmal mehr der Einsatz der Polizeireiterstaffel erwiesen, die mit sechs Pferden aus Hannover zur „Oldenbora“ angereist war. Pferd und Reiter seien bei solchen Fahrzeug- und Menschenmengen meist schneller am Einsatzort als andere Polizeikräfte, hieß es in der Mitteilung vom Montag. Unterstützt wurden sie durch Kräfte der Bereitschaftspolizei.

Die gute Zusammenarbeit aller beteiligten Institutionen (Polizei, Zoll, Feuerwehr, Deutsches Rotes Kreuz, Rettungsdienst, Deutsche Lebensrettungsgesellschaft, Veranstalter und Sicherheitsdienst) habe zu dem gelungenen Verlauf des Festivals beigetragen.

Wie groß der Aufwand ist, ein Tagesfestival wie die „Oldenbora“ aufzubauen, wurde auch beim Blick hinter die Kulissen deutlich. Dort hatte unter anderem der Rasteder Stefan Tölen sein „Hauptquartier“ aufgeschlagen. Er ist mit seinem Team für die komplette Stromversorgung verantwortlich. „Wir haben sieben Kilometer Kabel verlegt, davon ein Drittel unter der Erde“, erzählte er. Bereits am vergangenen Mittwoch hätten die Arbeiten begonnen, der Abbau startete gleich nach dem Ende der „Oldenbora“ am Sonntagabend um 22 Uhr. Denn: Der Beachclub öffnete für Bade- und Strandgäste Teile des Geländes schon am Pfingstmontag wieder zur Mittagszeit.

Organisationsleiter Zängler, der die Arbeiten koordinierte, hatte denn auch eine kurze Nacht. „Wenn ich die Menge sehe, die zu uns kommt, weil wir das machen, was wir machen und alle Spaß haben und einen guten Tag erleben, ist das für mich das geilste Feedback. Dann weiß ich, dass sich die Arbeit gelohnt hat“, sagte er.

2020 steigt die „Oldenbora“ am 31. Mai. Die ersten 500 Tickets seien bereits am Sonntag verkauft worden. Der reguläre Vorverkauf startet dann am 1. September.


Mehr Bilder unter   www.nwzonline.de/fotos 
Ein Video gibt es unter   www.nwzonline.de/videos 
Frank Jacob Rastede/Wiefelstede / Redaktion Rastede
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