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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Geschichte: Neue Einblicke in alte Ansichten

29.05.2015

Rastede Wie sah der Rasteder Ortskern eigentlich in den 1950er Jahren aus? Und wie hat er sich seitdem verändert? Antworten darauf liefert Charlotte Uhlhorn. Die Rastederin hat unter dem Titel „Rasteder Rückblicke, Band 2 – Alte Ortsstraßen“ ihr zweites Buch veröffentlicht, das ab sofort bei ihr gekauft werden kann (siehe Infokasten).

Wo es das Buch zu kaufen gibt

Das Buch „Rasteder Rückblicke Band 2 – Alte Ortsstraßen“ ist ab sofort bei Charlotte Uhlhorn in Rastede, Oldenburger Straße 285, erhältlich. Es kann dort montags, dienstags, donnerstags und freitags jeweils von 10 bis 12.30 Uhr und freitags zusätzlich von 14.30 bis 17.30 Uhr zum Preis von jeweils 30 Euro erworben werden. Für Rückfragen steht die Autorin unter Tel. 04402/2268 zur Verfügung.

Auf über 320 Seiten enthält das Buch mehr als 450 Fotos alter Straßen und Häuser. Ergänzt wird der Band durch Katasterkarten. Folgende Straßen sind in dem Buch enthalten: Knoopstraße (seit 1954 Raiffeisenstraße), Auf der Raade, Anton-Günther-Straße, Peterstraße, An der Bleiche, Bahnhofstraße, Ladestraße und Wiefelsteder Straße (seit 1975 ebenfalls Raiffeisenstraße).

„Im Vordergrund stehen alte Fotos, die ich seit den 1950er Jahren selbst aufgenommen habe oder die mir von Bürgern zur Verfügung gestellt wurden“, erzählt die Herausgeberin. Für den zweiten Band der „Rasteder Rückblicke“ orientierte sich die 81-Jährige somit an ihrem Erstlingswerk, das sich der Oldenburger Straße gewidmet hatte. Es war Ende 2013 erschienen und binnen weniger Wochen ausverkauft gewesen.

In ihrem neuen Buch stehen wiederum Häuser und ihre Bewohner im Mittelpunkt. „Ich habe dieses Mal alte Straßen gewählt, die den Ortskern von Rastede betreffen“, sagt Charlotte Uhlhorn, die für das Buch auf ihr umfangreiches Privatarchiv zurückgreifen konnte.

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„In den 1950er Jahren hat mit dem Kauf einer Agfa-Kamera alles angefangen“, erzählt die Rastederin. Sie war gerade Anfang 20, als sie die ersten Häuser im Ort fotografierte und anfing, sich für ihre Geschichte zu interessieren und zu notieren, wer in welchem Gebäude lebt und wem es gehört. Auf diese Sammlung, die heute mehr als 20 dicke Aktenordner füllt, griff sie nun erneut zurück. „Meine Zusammenstellung der Fotos und Daten habe ich wieder begleitet durch Ausschnitte alter Katasterkarten, um die Lage und Gegebenheiten in alter Zeit zu verdeutlichen“, erzählt sie.

Wer die mehr als 450 Fotos in ihrem neuen Buch betrachtet, begibt sich auf eine Zeitreise durch Rastedes jüngere Geschichte. Eine Aufnahme aus dem Jahr 1965 macht zum Beispiel deutlich, wie sehr sich die Raiffeisenstraße verändert hat. „Auf dem Foto hat sie noch ihr Blaubasaltpflaster, hinter der Bahnstrecke, in Richtung Hostemost, war die Fahrbahn noch mit alten Klinkersteinen gepflastert“, erläutert Charlotte Uhlhorn. Heute hat die Straße eine Asphaltdecke und gehört zu den am meisten befahrenen Straßen im Ort.

An der Raiffeisenstraße befand sich zu jener Zeit auch die Zahnarztpraxis der Dentistin Adele Hemken, die die Praxis 1920 von ihrer Mutter übernommen und bis 1965 betrieben hatte. „Sie war dafür bekannt, dass sie nicht allzu zimperlich mit ihren Patienten umging“, schildert Charlotte Uhlhorn, die in ihrem Buch viele persönliche Erfahrungen einbezieht. Einiges erlebte sie selbst, anderes erzählten ihr die Rasteder Bürger.

Frank Jacob Rastede/Wiefelstede / Redaktion Rastede
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