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Sperrung der A29 in Oldenburg
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Aktualisiert vor 34 Minuten.

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Sperrung der A29 in Oldenburg

NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Neues Leben im Dorf schaffen

25.04.2015

Augustfehn Das Springbrunnengelände in der Mühlenstraße ist ein Markenzeichen, das wohl bei so manchem Augustfehner nostalgische Erinnerungen wach werden lässt. „Das ist ein Ort, den kennen alle. Treffen am Springbrunnen sind legendär“, erzählt Bezirksvorsteher Focko Röhling mit einem Strahlen im Gesicht. Früher habe auf dem Platz eine schöne Villa gestanden. Nach dem Abbruch habe die Gemeinde Apen dem Ortsverein Augustfehn das Gelände zur Verfügung gestellt, um dort einen Springbrunnen zu bauen. „Das war Anfang 1980. Der Pavillon wurde später gebaut“, erinnert sich Röhling. Doch mittlerweile hat der Zahn der Zeit deutliche Spuren hinterlassen: das Gelände mit dem baufälligen Pavillon ist im jetzigen Zustand kein Aushängeschild.

Das soll nun wieder anders werden, hat sich ein engagierter Kreis um Karl-Heinz Matten, Vorsitzender des Freizeit- und Kulturkreises (FKK), vorgenommen. „Der FKK und private Mitglieder möchten das idyllische Springbrunnengelände als Dorfmittelpunkt gerne wieder zum Leben erwecken“, so Matten. Man könne sich Konzerte, Freilichttheateraufführungen, Chorgesang, Public Viewing, Seniorentreffs, Nachwuchsbands oder auch spontane Treffen zum Grillen und geselligen Beisammensein vorstellen. „Bürger und Vereine sollen den Ort nutzen können“, blickt Matten voraus. Gedacht werde hier nicht an laute Konzerte, sondern eher an ruhige Veranstaltungen. Das Gelände sei zentral gelegen, Strom und Toiletten seien ebenfalls vorhanden.

Befürworter und Unterstützer dieses Projektes sind neben Matten und Röhling unter anderem Karl Weber, Fritz Borchers und Adolf Taute. Das Team hat bereits konkrete Vorstellungen von einer „Augustfehner Wall of Fame“. Eine erste Zeichnung, wie das Gelände einmal aussehen könnte sowie eine vage Kostenkalkulation gibt es bereits.

Doch zunächst gilt es, die Finanzierung für das Projekt zu sichern. Dafür hat das Team einen Spendenaufruf gestartet: „Ab einer Spende von 50 Euro wird der Spendername auf einer Edelstahlplatte eingraviert und an der Mauer des Pavillons angebracht“, erzählt Karl-Heinz Matten und fügt hinzu: „Wir sind positiv beeindruckt, wie die Bürger der Gemeinde Apen dieses Projekt mit Spenden unterstützen. Die Aktion ist sehr gut angelaufen.“ Ferner hat der Verein Spendenanträge an verschiedene Banken und Stiftungen gestellt. „Hier warten wir auf Antworten“, so Karl Weber.

Ehrenamtliche Unterstützung hätten bereits die Mitglieder des Shanty-Chores Augustfehn signalisiert. „Den Abbruch planen wir im Sommer in Eigenleistung“, erzählt Weber. Das sieht auch die Gemeinde Apen positiv: „Das Gelände ist abgängig wegen Gefahren- und Schadstellen“, erläuterte Rolf Siems, Bauamtsleiter der Gemeinde Apen.

Nähere Informationen zur Spendenaktion erteilt Karl-Heinz Matten unter Telefon  04489 / 941747 oder unter info@buergerschule.com

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