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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Freizeit: Halbes Jahrhundert im Ehrenamt

13.12.2017

Ocholt-Howiek „Langeweile hat das Ehrenamt noch nicht gebracht und wird es wohl auch nicht“, erzählt Helmut Hinrichs und lacht, während er an all die vielen kleinen und großen Tätigkeiten zurückdenkt, die er im Heimatverein Ocholt-Howiek bereits erledigt hat.

„1967 bin ich zum Verein gekommen“. Und der Grund hieß: Annelene. Seine damalige Freundin und heutige Ehefrau war in der Volkstanzgruppe und später im Theaterköppel. Nicht unbedingt die Tätigkeiten, die einen jungen Mann interessieren. Doch der in Winkel, Gemeinde Apen, aufgewachsene Hinrichs konnte sich anders einbringen: als gelernter Elektriker übernahm er die technischen Angelegenheiten. „Und da gab und gibt es eine Menge zu tun.“ Für den Verein ist Hinrichs ein Glücksfall und umgekehrt ist es genauso.

Der 72-Jährige erinnert sich an seine ersten Aufgaben. Zusammen mit Herbert Krieger und weiteren freiwilligen Helfern habe er dafür gesorgt, dass das kleine Bühnenhaus bei der Howieker Wassermühle mit Strom versorgt wurde.

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Hinter den Kulissen

Ob es die Lichterketten zu Pfingsten waren, die verlegt werden mussten oder Lichtmasten am Weg „Up de Höh“ aufgestellt wurden – Helmut Hinrichs war stets zur Stelle. Auch als später das große Bühnenhaus auf dem Gelände der Wassermühle und danach die Festscheune gebaut wurden, habe der Heimatverein auf seine tatkräftige und freiwillige Unterstützung bauen können. „Ich weiß, wo jedes Kabel liegt“, berichtet der Fachmann, der 1960 seine Lehre im Elektrohandwerk bei Erich Öltjendiers in Ocholt erlernte und dort 13 Jahre beschäftigt war, bevor er zur Firma Hüppe wechselte.

Als die Theatergruppe Ende der 70er Jahre ins Schuljugendheim wechselte, war Helmut Hinrichs beim Bau der Bühne mit Bühnenzimmer im Einsatz. „Wir haben die komplette Theaterbühne in Eigenleistung gebaut und auch die Erhöhung für die letzten Stuhlreihen“. Aber auch das Licht auf der Bühne und im Saal gehören zu den Aufgaben von Helmut Hinrichs. Er ist zuständig für den Vorhang und wenn es darum geht, besondere Geräusche im Stück entstehen zu lassen, dann ist auch das sein Part.

Arbeit am Bühnenbild

Auch bei der alljährlichen Theatersaison gab es für den „Klüterbaas“, wie Helmut Hinrichs schon seit Jahren liebevoll genannt wird, wieder viel Arbeit. So ist er bereits dabei, wenn im August die Spieler mit dem Lesen des Stückes anfangen: „Da bekomme ich den Ablauf aller Szenen am besten mit“, erklärt er.

Und das Bühnenbild wird natürlich auch wieder in Eigenleistung gebaut. „Nach genauen Vorgaben vom Späälbaas“, verrät Hinrichs. Material wie Bretter, Gardinen oder Einrichtungsgegenstände habe man reichlich, sagt der begeisterte Helfer. Und ist froh, „dass wir über der Bühne den Bodenraum als Lagerfläche ausgebaut haben“.

Es wird also keine Langeweile aufkommen in den nächsten Wochen. Aber das soll es ja auch nicht, denn: „Der Heimatverein ist wie eine große Familie. Ohne Heimatverein würde mir etwas fehlen.“

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