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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Über die Liebe und Skandale

19.11.2019

Ocholt /Howiek „Wieso mööt dat twüschen us ümmer Skandal gäben?“ – ruft Georg (Martin Unglaub) am Frühstückstisch leicht angesäuert in die Runde, als es ihm wieder mal zu laut ist. Es geht turbulent zu in der Wohngemeinschaft und besonders, wenn die Arbeitsabläufe einzelner Mitbewohner nicht eingehalten werden.

Eine herzerfrischende Premiere feierte das Späälköppel des Heimatvereins Ocholt-Howiek am vergangenen Wochenende im Schuljugendheim, das Publikum war aus dem Häuschen.

Neun weitere Aufführungen

Das lustige Theaterstück wird noch neun Mal aufgeführt: am 20., 21., 25., 27. und 29. November sowie am 1., 3. und 6. Dezember. Die Vorstellungen beginnen jeweils um 20 Uhr im Schuljugendheim in Ocholt an der Schulstraße.

Eine Nachmittagsvorstellung ist angesetzt für Samstag, 23. November. Diese ist jedoch bereits komplett ausgebucht. Für die übrigen Vorstellungen gibt es noch Plätze. Reservierungen nimmt Adolf Hahn, Telefon   0 44 09/ 16 49, entgegen.

In allerbester Spiellaune und absolut textsicher brachten die Laienschauspieler die amüsant-heitere Komödie „So löppt dat in ’ne WG“ von Helmut Schmidt auf die Bühne, die Giesela Öltjen als Späälbaas einstudiert hat. Die Premiere war ausverkauft. Das Publikum spendete immer wieder viel Szenenbeifall und einen starken Applaus zum Ende.

„Ich bin begeistert, hervorragend gespielt“, brachte es Autor Helmut Schmidt auf den Punkt, der selbst mit im Publikum saß. Die Ocholter hätten das Stück perfekt auf ihre Akteure zugeschnitten. „Man sieht den Spielern im Gesichtsausdruck und in ihrem Handeln die Emotionen an, sie gehen in ihrer Rolle auf“, lobte der Autor die bravouröse Leistung aller Akteure.

Zum Inhalt: Jan Hoppmann (Niklas Krieger), der seit Jahren vergeblich auf einen Studienplatz wartet, ertränkt seinen Kummer in Alkohol und pumpt seine Mitbewohner um Geld an. Als Julia (Leona Köver) in der Wohngemeinschaft auftaucht, findet Jan neuen Lebensmut. Mitbewohner Hannes (Theis Krieger) kennt Julia von früher und war schon immer in sie verliebt – und: die Liebe zwischen den beiden entfacht neu. Es kommt, wie es kommen muss: Jan erwischt die beiden inflagranti und ist wieder verzweifelt. Da kommt die Deutsch-Russin Olga (Meike Krieger) ins Spiel, die stets von allen schikaniert wird, obwohl sie ein herzensguter Mensch ist. Welche Rolle sie ausübt, ob sie helfen kann und ob es für Jan, Hannes und Julia sowie für die übrigen Mitwirkenden Georg, Lisa (Sandra Kayser), Conny (Anita Köver) und Maria (Andrea Pérez) ein glückliches Ende gibt, davon können Theaterfreunde sich selbst überzeugen.

Topustersche ist Giesela Öltjen, die sich zudem gemeinsam mit Tanja Unglaub um die Schminke der Akteure kümmert. Hinter der Bühne hilft Annelene Hinrichs. Das Bühnenbild haben Bruno Garben, Helmut Hinrichs, Ernst Stäuber und Dieter Krause gebaut.

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