• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Harmonische Familie haut in die Tasten

11.01.2019

Ocholt Gründe, mit einem Musikinstrument anzufangen, gibt es viele. Gitarre, Schlagzeug, Geige, Klavier, Flöte – die Palette an Musikinstrumenten ist groß und auch das Akkordeon gehört dazu. In Ocholt erfüllen jeden Dienstag fröhliche Akkordeonklänge den großen Raum im Gemeindehaus. Es sind die Ocholter Feierabendmusikanten bei ihrem Übungsabend.

Zehn Mitglieder

„Wir sind fünf Frauen und fünf Männer, haben ein durchschnittliches Alter von knapp 75 Jahren und sehr viel Spaß am gemeinsamen Musizieren“, fasst Karin Harbers, Leiterin der Feierabendmusikanten, zusammen und fügt lachend hinzu: „Wir sind wie eine alte, harmonische Familie.“ Die Akkordeonspieler, die aus Ocholt, Edewecht, Bad Zwischenahn, Gießelhorst, Godensholt und Lengenermoor kommen, sind auf Veranstaltungen immer wieder gerngesehene Gäste. Rund 530 Auftritte und ein Lieder-Repertoire von über 200 Liedern seit Gründung sind eine respektable Bilanz.

Mit ihrer Musik begeistert das Ensemble auf den verschiedensten Veranstaltungen. „Wir starten meistens mit Karneval im Lambertistift und beenden das Jahr am Silvester im Westersteder Altenheim“, so Karin Harbers, die wie auch Hans Bakker von Beginn an dabei ist. Angefangen hat alles 1985 mit dem ersten Übungsabend im „Ocholter Hof“. Rainer Schliep, der damals in Westerstede eine Musikschule hatte, war der Initiator. Schon kurze Zeit später übernahm Karin Harbers die Leitung.

Mit 56 Jahren Akkordeon spielen gelernt

Erna Schröder aus Gießelhorst hat mit 56 Jahren in Oldenburg das Akkordeon spielen gelernt. „Das war 1994. Ich habe drei Jahre bei einem Musiklehrer aus Bremerhaven Unterricht bekommen. Es war mein großer Wunsch und ich bin froh, dass ich es gemacht habe“, erzählt die Gießelhorsterin, die im nächsten Monat 81 Jahre alt wird.

Lediglich das Schleppen des Instruments, das über zehn Kilogramm wiegt, Akkordeonkoffer, Notenständer und Ordner mit Liederblättern sei beschwerlich. Doch die Freude an der Gruppe und am Musizieren überwiege. „Es ist ein schönes Hobby, hält fit und die Finger gelenkig“, sagt Gerda Hufnagel. Sie hat vor vielen Jahren das Akkordeon ihrer Tochter übernommen und Privatunterricht gehabt. Seit 2004 spielt sie in Ocholt, ihr Mann Horst ist ebenfalls dabei und spielt Bongo.

Alfred Röben war ebenfalls schon bei der Gründung dabei, hat zwischenzeitlich berufsbedingt pausiert, spielt aber jetzt seit 19 Jahren wieder mit.

Handgemachte Musik

Kann ein Akkordeon auch kaputt gehen? „Auf jeden Fall“: Gisela Balzer hat es gerade hinter sich gebracht. „Mein Akkordeon hatte ich vor zehn Jahren gekauft, jetzt war es kaputt und eine Reparatur nicht sinnvoll.“ Mit einem gebrauchten Akkordeon aus einem Barßeler Fachgeschäft ist sie für die Zukunft gut aufgestellt.

Mit der Aussage von Karin Harbers „Handgemachte Musik muss weiterleben“ haben alle Musikanten ihr Akkordeon wieder umgeschnallt und fröhliche Musik ertönt.

Wer Interesse hat, bei den Feierabendmusikanten mitzuspielen, ist herzlich eingeladen. Nähere Informationen bei Karin Harbers unter Telefon   04409 – 1279.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.