• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Pauluskirche: Ocholter erzählen von damals

06.09.2016

Ocholt „Wir machen uns heute auf den Weg und werden am 4. Advent ankommen“, kündigte Pastor Hans-Gerd Fritzsche einleitend im Eröffnungsgottesdienst in der voll besetzten Paulus-Kirche am Sonntag an. Zum 60. Geburtstag der Ocholter Kirche wird es in den nächsten Wochen eine Reihe von besonderen Veranstaltungen geben.

Den Eröffnungsgottesdienst bereicherten musikalisch der Projektchor Ocholt, der sich extra zum Jubiläum gegründet hat, und der Kirchenchor Ihausen unter der Leitung von Tatjana Golin, der Flötenkreis Ocholt unter der Leitung von Jürgen Zaehle und der Flötenkreis Rostrup mit Dirigentin Doris Brütsch.

Wie war das damals? Was war 1956, also elf Jahre nach Kriegsende, für eine Zeit? „Das ist der Charme eines 60-jährigen Jubiläums, dass man Zeitzeugen befragen kann“, machte Pastor Fritzsche neugierig.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Antje Logemann, geborene Beeken, war das erste Kind, das in der Paulus-Kirche von Pastor Gruel getauft wurde: „Ich habe ein ganz neues Taufkleid angehabt, in dem nach mir auch meine Geschwister getauft wurden. Es ist von Generation zu Generation weitergegeben worden, und demnächst wird mein kleiner Neffe in dem Kleid zur Taufe getragen“.

Für die Konfirmanden, die 1957 eingesegnet wurden, sprach Hans-Gerd Harms: „Wir waren damals 32 Konfirmanden und mächtig stolz, die ersten zu sein, die in der neuen Kirche konfirmiert werden“, so Harms. Er erinnerte sich daran, wie die Glocken behutsam in den Zwiebelturm gehängt wurden: „Wir Konfirmanden durften die Glocken läuten, das ging damals noch nicht automatisch“.

Margarete Wempen kann sich noch sehr gut an die Einweihung der Paulus-Kirche erinnern. „Wie ist’s, junge Frau, haben Sie nicht Lust zu singen?“ Mit dieser Frage habe Pastor Gruel sie 1956 konfrontiert. „Ich war damals 25 Jahre“, erzählt sie. Mit Pastor Ketzenberg hätten sie gesungen: „Er sang vor und wir nach“. Es habe viel Spaß gemacht, und der Chor habe dann am 4. Advent zur Einweihung der Kirche gesungen.

Verabschiedet wurde im Gottesdienst Pastor Hans-Gerd Fritzsche, der zwei Jahre Vakanzvertretung in Ocholt geleistet habe. Für den Gemeindekirchenrat überreichte Tomke Ertelt Blumen. Pastor Malte Borchardt dankte Fritzsche für seine ruhige Art und den feinen Humor und verabschiedete den scheidenden Pastor mit einem Geschenk.

Der künftige Pastor Dr. Parvis Falaturi wird seinen ersten Gottesdienst in drei Wochen beim Erntedankfest in Torsholt halten.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.