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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

TIERE: „Ohne Pferde fehlt mir etwas“

10.06.2006

HUSBäKE Ina Kuhlmann ist ausgebildete Pferdewirtin. Sie reitet Pferde ein, gibt Reitunterricht, bereitet Tiere für Schauen vor und hat eine eigene Zucht.

Von D. G.-Mittwede HUSBÄKE - „Wenn ich etwas Zeit habe und mir eine Tasse Kaffee gönne, dann kann ich am besten entspannen, wenn ich den Pferden auf der Weide zuschaue. Es ist wie Fernsehen in der Natur“, sagt Ina Kuhlmann und lacht. „Pferde sind wie Menschen. Manche Tiere haben engen Kontakt zueinander, andere können sich nicht aufs Fell sehen. Manchmal gibt es Kabbeleien und Eifersüchteleien oder gar Überraschungen, weil plötzlich zwei, die scheinbar überhaupt nicht miteinander klarkommen, eng beieinander stehen.“

Pferde spielen im Leben der 40-jährigen, die an der Breslauer Straße in Husbäke zuhause ist, eine große Rolle. Die gebürtige Habernerin ist ausgebildete Pferdewirtin mit Schwerpunkt Zucht und Haltung. Sie züchtet Haflinger, reitet Pferde ein, erteilt Kindern für den Reitverein Benthullen Reitunterricht, bereitet Pferde für Schauen vor und steht Pferdefans auch sonst mit Rat und Tat zur Seite.

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Ina Kuhlmanns Tag ist lang und arbeitsintensiv. „Frühmorgens kümmere ich mich um die Kinder, damit sie zur Schule kommen, und auch am Nachmittag stehen sie natürlich im Mittelpunkt, wenn es um Hausarbeiten und auch um ihre Aktivitäten geht“, schildert sie ihren Tagesablauf. Drei hat sie zusammen mit ihrem Mann Jürgen, der bei der Polizei beschäftigt ist und sie tatkräftig im (Familien-)Alltag und bei ihrem tierischem Engagement unterstützt.

Morgens und abends und manches Mal auch dazwischen ist die 40-Jährige im Stall zu finden. 16 Haflinger stehen derzeit dort, darunter auch „der Schöne mit den großen Augen“. „Sternfürst“ heißt der Deckhengst, der bei der Hengstschau in Vechta aufgrund seines hervorragenden Nachwuchses Schau-Sieger wurde. Ina Kuhlmann ist besonders stolz auf den Achtjährigen, der neben „Nobelstar“, dem Hengst ihres Vaters steht. „Mein Vater Johann Oeltjenbruns ist genauso pferdebegeistert wie ich und ist sogar Mitbegründer der Haflinger-Interessengemeinschaft“, erzählt die Husbäkerin, die als kleines Mädchen schon auf einem „Norweger-Mix“ und einem Haflinger ritt und damals „für diese Ackergäule“ belächelt wurde. Das habe sie schon damals angespornt und sie habe allen beweisen wolle, was derartige Tiere vermögen, sagt Ina Kuhlmann. Heute sind ihre Arbeit und „tierisches Fachwissen“ anerkannt und geschätzt. Dass sie Haflinger züchte, habe mit ihrer Vorliebe für Füchse zu tun. Außerdem liebe sie deren

klaren Charaktere. „Ein Leben ohne Pferde kann ich mir nicht vorstellen“, sagt sie, lacht und schaut zur Weide.

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