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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Oranger Stern leuchtet an Fröbelstraße

31.05.2016

Westerstede Fröbelsterne zu falten, schult die motorischen Fähigkeiten bereits in Kindertagen. Inspiriert von dem Dauerbrenner des deutschen Pädagogen Friedrich Fröbel schuf die Westersteder Künstlerin Iwona Fankulewska jetzt im Auftrag der Ammerländer Wohnungsbaugesellschaft (AWG) eine riesige orangefarbene Skulptur „Fröbelstern – ein Stern vom Himmel“.

Die stilisierte rund fünf Meter breite und drei Meter hohe Form sieht von jeder Seite betrachtet etwas anders aus und balanciert scheinbar schwerelos auf einem Stahlfuß. Am Montagmittag wurde das Kunstwerk von AWG-Geschäftsführerin Ulrike Petruch und dem Landrat und Aufsichtsratsvorsitzenden Jörg Bensberg auf einer Rasenfläche neben den Mehrfamilienhäusern der AWG an der Fröbelstraße in Westerstede eingeweiht.

Orange sei die Farbe der Toleranz und leuchte auch an tristen Tagen, erklärte die Künstlerin die auffallende Farbgebung. Ein Effekt, der durch den Hochglanzlack noch verstärkt wird. Die von Fröbel in der Pädagogik eingesetzten drei Grundformen Würfel, Zylinder und Kugel seien bis heute aktuell, gleichzeitig habe er auch die Bauhaus-Bewegung in Kunst und Architektur inspiriert, erläuterte Fankulewska die nachhaltige Bedeutung Fröbels.

Fröbel und sein Wirken

Der deutsche Pädagoge Friedrich Wilhelm August Fröbel (1782 bis 1852) war Schüler Pestalozzis und gilt als Begründer des Kindergartens. 1840 wurde der erste „Allgemeine deutsche Kindergarten“ in Bad Blankenburg mit einer pädagogischen Konzeption eröffnet.

Überzeugt war Fröbel davon, dass schon Kleinkinder durch Bewegungsspiele, Verse, Lieder und Beschäftigung mit der Natur angeregt und gefördert werden.

Die drei Formen Kugel, Zylinder und Würfel sind nach wie vor als Spielzeug für Kinder beliebt. Ursprünglich wurden sie aus Holz und inzwischen auch aus Kunststoff hergestellt. Auch Fröbel-Kindergärten sind immer noch weit verbreitet.

Ab Herbst soll der Stern auch noch nachts beleuchtet werden. Wie die Künstlerin ankündigte, seien darüber hinaus einmal im Jahr Kunstprojekte geplant. Eingebunden werde beispielsweise die nahe gelegene DRK–Kindertagesstätte. „Hier soll ein Platz geschaffen werden, wo Menschen zu kreativen Projekten zusammenkommen, ganz im Sinne Fröbels.“

Die AWG habe der Kunst am Bau stets offen gegenübergestanden, unterstrich Landrat Bensberg. Allerdings habe sich Fassadenmalerei als wetterunbeständig und vor allem bei anstehenden                  Sanierungen als sehr problematisch herausgestellt. Deshalb habe man sich schließlich auf eine Skulptur verständigt: „Herausgekommen ist eine extrem spannende Idee.“

Diesen Worten konnte sich auch die Geschäftsführerin nur anschließen. „Das ist traumhaft schön geworden“, lobte Ulrike Petruch das Ergebnis.

Kerstin Schumann Redakteurin / Redaktion Westerstede
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