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RESTAURIERUNG: Orgel wird zerlegt und geht auf Reisen – nach Holland

23.12.2009

WIEFELSTEDE Als ein „Instrument von Weltrang“ hat Thomas Meyer-Bauer, Orgelsachverständiger der oldenburgischen Kirche, am Dienstag die Christian-Vater-Orgel in der Wiefelsteder St. Johannes-Kirche bezeichnet. Meyer-Bauer war dabei, als Pfarrer Dr. Tim Unger und der Vorsitzende des Orgelfördervereins, Dr. Giselher Bechmann, im Gemeindehaus den Vertrag mit dem holländischen Orgelbauer Henk van Eeken aus Herwijnen bei Nimwegen unterzeichneten – in Abwesenheit des hochspezialisierten Handwerkers, der an der Grippe erkrankt war. Im Frühjahr 2011 soll – wie bereits berichtet – mit der aufwändigen Restaurierung der Orgel von 1731 begonnen werden. Kostenpunkt: 520 000 Euro. „Mindestens ein Jahr“, so Bechmann, werde die Restaurierung der in großen Teilen noch im Originalzustand erhaltenen Orgel dauern.

Die komplette Orgel wird im Frühjahr 2011 zerlegt und in die Werkstatt des Orgelbauers nach Holland transportiert werden, kündigten Unger und Bechmann an: Dabei werden allein fast 1000 Pfeifen bewegt. In Holland wird die Orgel für die komplette Dauer der Restaurierung bleiben. In Wiefelstede wird sich die Kirchengemeinde bei Gottesdiensten und anderen Anlässen in dieser Zeit mit einer so genannten Truhenorgel behelfen müssen.

Der holländische Orgelbauer hatte den Zuschlag für die Restaurierung nach einem aufwändigen Auswahlverfahren erhalten: Insgesamt fünf Orgelbauer waren im Rennen gewesen. Ziel ist, die Wiefelsteder Orgel „möglichst nahe dran an Christian Vater“ zu restaurieren, wie es Thomas Meyer-Bauer formulierte.

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Deshalb sollen handwerkliche Techniken zur Anwendung kommen, wie sie schon früher angewandt wurden. Die Kirchengemeinde will zu bestimmten Zeiten allen Interessierten die Möglichkeit geben, sich die Restaurierungsarbeiten anzuschauen – in der holländischen Werkstatt. „Wir wollen entsprechende Busfahrten anbieten“, kündigte Bechmann an.

Eigentlich ist die Restaurierung in zwei Projekte unterteilt, hieß es im Gemeindehaus. Denn noch fehlen rund 60 000 Euro, um auch die letzten zwei Register anzugehen. Sollte das Geld zusammenkommen, dann wird es einen zweiten Restaurierungsschritt geben. Der Orgelbauer wird nach der Restaurierung, die seitens der Kirche auch für eine Festschrift dokumentiert wird, gemäß eines abgeschlossenen Wartungsvertrags künftig ein stetes Auge auf die Wiefelsteder Orgel haben.

Die Kirchengemeinde, die Eigentümerin der Orgel ist, erhofft sich von der Maßnahme natürlich auch eine Aufwertung bezüglich künftiger Orgelkonzerte in Wiefelstede. Denn nach der Restaurierung werde es im Gegensatz zum momentanen Zustand der Orgel auch wieder Spielräume für musikalische Interpretationen geben, wie Meyer-Bauer erklärte.

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