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Aktualisiert vor 5 Minuten.

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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Sie wollen Geschichte schreiben

23.02.2018

Osterscheps „Wir müssen Materialien sammeln. Wir brauchen Bilder und nette Geschichten.“ Petra Setje-Eilers gibt die Richtung vor, wie vorzugehen ist, um eine Chronik zu erstellen. „Vieles ist interessant, was erst einmal nicht so bewertet wird.“ Alltägliche Geschichten aus früheren Zeiten haben durchaus ihren Reiz als Dokumente der Vergangenheit.

Petra Setje-Eilers und andere haben sich einer Mammutaufgabe gewidmet: Sie wollen Osterschepser Geschichte(n) schreiben. „Andere Dörfer und Bauerschaften sind da weiter als wir. Hier in Osterscheps haben der Turnverein und auch die Feuerwehr ihre eigenen Chroniken erstellt, doch auch für den Ort ist so etwas notwendig, um die Vergangenheit lebendig zu erhalten“, betont die Organisatorin dieser Arbeitsgruppe, die sich jeden dritten Mittwoch im Monat um 20 Uhr im „Schepser Hus för Dörp un Lü“ trifft.

Im April 2017 begann das „Team Schepser Chronik“ mit der Arbeit. Einer der Interessierten, der sofort mitmachen wollte, ist Hinrich Bischoff sen. Der 80-Jährige kommt aus Scheps, kennt das Dorf wie kaum ein anderer, war in einigen Schepser Vereinen aktiv und über viele Jahre als Bezirksvorsteher der Bauerschaft. „Natürlich kann ich vieles erzählen über das, was früher war und welche Entwicklungen es gab.“ Mit seinen vielen Beziehungen hat Hinrich Bischoff die Möglichkeit, viele Menschen anzusprechen. „Mir wird viel erzählt, und ich erhalte auch viele Bilder. Das gebe ich hier in diesen Kreis hinein, um zu einer ausführlichen Chronik beitragen zu können.“

Beim jüngsten Treffen des „Teams Schepser Chronik“ wurde darüber diskutiert, wie jetzt weiter vorgegangen werden soll. Es gibt umfangreiche Materialien, aber offensichtlich noch nicht genug. „Wir brauchen Geschichten über die Menschen, über das Dorf und auch über die Geschäfte, die es hier gab und gibt“ sagt Petra Setje-Eilers.

„Wie lebten die Menschen hier im Krieg, wie danach?“, fragt Marlene Mennenga. „Darauf sollten wir nicht näher eingehen. Vielleicht erwähnen, dass es unser Dorf zum Ende des Zweiten Weltkriegs sehr hart getroffen hat, mehr aber nicht. Viele möchten nicht, dass damit wieder etwas aufgerührt wird“, gibt Petra Setje-Eilers zu bedenken.

Noch ist nichts für eine Chronik niedergeschrieben worden, den Anfang wollen Margrit Frerichs und Irmgard Cleef machen. „Als erstes muss beschrieben werden, wie Scheps entstanden ist“, so Margrit Frerichs. Die anderen stimmten diesem Vorgehen zu. „Danach könnten dann Beschreibungen der Straßen folgen, und wie sie entstanden sind“, sagt Peter Pacholke. Er ist bei diesem Termin zum ersten Mal dabei. Wegen seines Berufes kann er nicht regelmäßig an diesen Treffen teilnehmen. Ihm ist es aber wichtig, mit Materialien zum Gelingen der Chronik beizutragen.

An den Treffen des „Team Schepser Chronik“ kann jeder teilnehmen, der sich einbringen möchte und/oder Materialien aus der Schepser Geschichte hat.

„Das Buch soll so gestaltet sein, dass es sich für jeden gut lesen und anschauen lässt. Dabei dürfen die Texte nicht zu lang sein“, hebt Margrit Frerichs hervor. Am Mittwoch, 21. März, wird ab 20 Uhr im Schepser Hus för Dörp un Lü weiter gearbeitet, dann möchte Margrit Frerichs ihre ersten Texte für die Osterschepser vorstellen.

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