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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Blick hinter mystische Kulissen

12.09.2017

Rostrup Seit elf Jahren faszinieren die Mystischen Nächte im Park der Gärten tausende von Besuchern. Aber warum gibt es eine solche Veranstaltung überhaupt? Wer organisiert sie, was kostet das alles? Diese und viele andere Fragen beantwortete am letzten Abend der Mystischen Nächte 2017 Park-Geschäftsführer Christian Wandscher bei einer von der NWZ und dem Park der Gärten verlosten Blick hinter die Kulissen.

Acht Gewinnerinnen und Gewinner folgten Wandscher durch den Park und erfuhren unter anderem, wie es zur Idee Mystische Nächte gekommen war. Es begann 2004 mit „Illumination – lange Abende im Park“. Damals habe sich Gartenbeleuchtung zu einem großen Thema entwickelt. Gartengestaltung basiere eben nicht mehr nur auf Pflanzen. Die Illumination zeigt die technischen Möglichkeiten in den Mustergärten. Die Mystischen Nächte bilden den erlebnisorientierten Teil dieser Idee, der immer zum Konzept des Parks der Gärten gehört.

Von Beginn an arbeitet der Park der Gärten für die Mystischen Nächte mit der Agentur Latanza Events & Design und der Firma Active Blue Veranstaltungstechnik aus Bremen zusammen, so Wandscher. Monate im voraus werde das Motto geplant, Beleuchtungskonzepte entwickelt und Installationen gebaut. „Am Tag sollte man sich die übrigens nicht genau ansehen“, so Wandscher. „Dann sind das meistens nur ein paar Latten mit Stoff umwickelt.“ Die Magie entsteht in Dunkelheit und buntem Licht, davon überzeugten sich die Gewinner am Sonntag.

„Seit Montag haben 15 Leute Scheinwerfer und Installationen aufgebaut“, so Wandscher. Die Veranstaltungstechniker, die sonst strikt nach Vorgabe zum Beispiel Konzertbühnen ausleuchten „dürfen hier mal richtig spielen, das merkt man den Mystischen Nächten an“, so Wandscher.

Die Gäste sollen sich aber nicht nur entspannen und inspirieren lassen: Der Park-Chef muss auch dafür sorgen, dass sie sicher sind. Dabei hilft neben anderen das Technische Hilfswerk. Dessen ehrenamtliche Mitarbeiter übernahmen nicht nur die Einweisung der Besucher auf die Parkplätze, sie haben vorher auch zahlreiche Scheinwerfer installiert, die nur in einem Notfall zum Einsatz kommen würden und den Park hell ausleuchten können.

Seit einigen Jahren kommt für die Mystischen Nächte ausschließlich LED-Technik zum Einsatz. „Das war auch nötig – im letzten Jahr hätte unsere Stromversorgung fast unter Belastung aufgegeben. Jetzt würde das Stromnetz statt 450 Scheinwerfern auch die doppelte Menge aushalten. Wir haben nur keinen Platz mehr, um die aufzustellen“, so Wandscher.

Der Park-Chef hatte viel mehr zu erzählen und nach über einer Stunde gingen die Führungsteilnehmer mit einem anderen Blick durch den Park. Für Martina und Thomas Wölfel aus Wiefelstede waren es die ersten Mystischen Nächte und wie Rolf und Hilke Dierks aus Westerstede freuten sie sich nicht nur über den Blick hinter die Kulissen sondern auch über die tolle Atmosphäre im Park.

Die erlebten von Freitag bis Sonntag insgesamt rund 9000 Besucher der Mystischen Nächte – aufgrund des regnerischen Wetters deutlich weniger als im Vorjahr.

Christian Quapp
Redakteur
Redaktion Bad Zwischenahn
Tel:
04403 9988 2630

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