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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Glocken: Turm hat seit zehn Jahren eine Stimme

28.11.2018

Petersfehn Ein Kirchturm sei ein wichtiger Beitrag zum Erscheinungsbild eines Ortes, sagten sich im Oktober des Jahres 1999 Petersfehner Bürger auf der Gründungsveranstaltung des örtlichen Glockenturmbauvereins. Vorsitzender wurde der frühere Schulleiter Günter Pickert, vertreten von Günter Wiechmann.

Es dauerte noch bis September 2006, bis der erste Spatenstich erfolgen konnte. In der Zwischenzeit hatten die Mitglieder des Vereins alle Möglichkeiten genutzt, die Kosten für den Bau des Turmes und den Kauf von zwei Glocken aufzubringen. Ein wesentlicher Anteil kam über den Verkauf von gravierten Namenssteinen zusammen.

Am 10. Juni 2007 übergab der Verein, nachdem im November 2006 mit dem Aufsetzen der Turmspitze das „Richtfest“ gefeiert wurde, den Glockenturm, in einem feierlich gestalteten Gottesdienst der Kirchengemeinde.

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Am 2. Dezember 2008 schrieb die NWZ dann: Jetzt hat der Turm eine Stimme“. Zwei in Anwesenheit mehrerer Petersfehner neu gegossene Glocken und eine schon vorher vorhandene waren im Turm installiert worden und wurden am 1. Advent geweiht. 160 000 Euro hatte der Verein an Spenden und Beiträgen der Mitglieder aufgebracht.

Die Entwicklung von der Idee bis zur Fertigstellung präsentiert am kommenden Samstag, 1. Dezember, um 15 und 16 Uhr der Petersfehner Bürgerverein.

Angelika und Frank Sölter vom Archiv des Bürgervereins stellen in einer 30-minütigen Power-Point-Präsentation im Versammlungsraum des „Alten Spritzenhauses“ an der Mittellinie den Werdegang des Glockenturms als Petersfehner Gemeinschaftswerk vor.

Am kommenden 1. Adventssonntag, am 2. Dezember, lädt die Kirchengemeinde Friedrichsfehn-Petersfehn dann um 10 Uhr zu einem fröhlich-festlichen Adventsgottesdienst in die Kirche Petersfehn ein. Wie beim ersten Gottesdienst mit den neuen Glocken vor zehn Jahren wird auch diesmal wieder das Orchester Brass-Sax den Gottesdienst musikalisch eröffnen.

„Viele Petersfehner waren seinerzeit bei dem eindrücklichen Erlebnis in der Glockengießerei dabei. Seitdem läuten die Glocken zusammen mit der ehemaligen kleinen Glocke der Kirche zu schönen und traurigen Anlässen und verkünden im Dorf auch die Tageszeiten“, so Pastorin Daniela Ludewig-Göckler. „Insbesondere Kinder sind immer wieder fasziniert, wenn sie bei Kindergarten- oder Schulgottesdiensten selbst die Glocken anstellen dürfen und dann das mächtige, schöne Geläut erklingt,“ ergänzt die Pastorin.

Im Anschluss an den Gottesdienst lädt die Kirchengemeinde noch zu einem geselligen Zusammensein bei Punsch und Keksen ein.

Christian Quapp Redakteur / Redaktion Bad Zwischenahn
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