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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Bei Nabucco mittendrin statt nur dabei

20.08.2018

Petersfeld „Etwas verkleiden, vielleicht etwas Farbe ins Gesicht und dann stelle ich mich dazu“: Hella Grünefeld mag Überraschungen und erwartete in der Pause ganz entspannt die Vorbereitungen auf ihren Opern-Auftritt.

Die Halsbekerin und Georg Lüttmann aus Aschhausen hatten beim NWZ-Gewinnspiel gewonnen und durften am Samstag als Statisten bei der großen Freilichtoper „Nabucco“ mitwirken. „Ich habe ganz bewusst den Gewinn-Coupon eingeschickt, weil ich das Lied vom Gefangenenchor so gerne mag, aber sonst wenig Ahnung von Opern habe. Ich freue mich, zwischen den Sängern auf der Bühne zu stehen“, so Rentner Lüttmann. Beide Gewinner durften jeweils eine Begleitung mitbringen und hatten ihren Ehemann beziehungsweise ihre Ehefrau dabei.

Die Gewinner wurden am Ende der Pause in die Maske geführt. In dem großen Zelt tummelten sich zahlreiche Nabucco-Darsteller und bereiteten sich auf ihren Auftritt im zweiten Teil der Inszenierung vor. Für die Ehrengäste ging es schnell: ein geschulter Blick der Kostümbildnerin auf die beiden Personen und gezielte Griffe in den Fundus – und im Nu wurden Hella Grünefeld und Georg Lüttmann die Kostüme übergestreift und je ein Tuch um den Kopf gebunden. Dann hieß es noch etwas warten, ehe die Sieger im Scheinwerferlicht mitten im berühmten Gefangenenchor auf der Bühne stehen durften.

Umgeben von mächtigen Rhododendren an der neuen Orangerie erlebten die Zuschauer im Rhododendronpark Hobbie eine außergewöhnliche Vorstellung bei bestem Wetter unter freiem Himmel.

Rund 1000 Besucher aus allen Himmelsrichtungen verfolgten die fast zweieinhalbstündige Inszenierung der Erfolgsoper „Nabucco“ von Giuseppe Verdi. In italienischer Originalsprache präsentierten Solisten und Chor – begleitet von einem großen Orchester – Verdis erste Freiheitsoper, die 1842 an der Mailänder Scala eine triumphale Uraufführung erlebt hatte.

Nahezu Abend für Abend lässt die Festspieloper Prag das Publikum bei einer deutschlandweiten Tournee die bewegende Geschichte – Ort und Zeit sind Jerusalem und Babylon 587 vor Christus – erleben. Neben zahlreichen großen Städten war der Rhodo-Park Hobbie in Petersfeld auch ein Aufführungsort.

Bürgermeister Klaus Groß dankte Birgit und Volker Hobbie dafür, dass sie in ihrer Garten-Anlage eine solch besondere Aufführung ermöglicht hätten. „Heute ist ein Abend des Zuhörens, des Zusehens, der Anregung zum Nachdenken – auch darüber, wie wichtig Mitmenschlichkeit und Friede sind. Der Friede fängt im Kleinen, in der Familie, an.“

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