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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Plötzlich steht die Welt Kopf

30.03.2015

Rastede Dem unbeständigen Wetter zum Trotz lockten Frühjahrsmarkt und offene Geschäfte in Rastede am Sonntag dann doch noch so manchen Besucher in den Residenzort, nachdem die Resonanz am Freitag und Sonnabend überschaubar geblieben war. Die beliebte Veranstaltung litt sichtlich unter Regen und kaltem Wind.

Gunda Hofer aus Rastede nutzte die Gelegenheit, ihr Fahrrad am Stand der Polizei Rastede registrieren zu lassen. „Ich fahre jeden Tag mit dem Fahrrad zur Arbeit. Egal, wie das Wetter ist. Da muss man durch“, sagte sie.

Am Nachbarstand im geschützten Pavillon schenkten Carsten Helms und Axel Schnelle vom Verein Kinder- und Jugendprävention Rastede die alkoholfreien Cocktails „Fruchtbombe“ und „Gelber Sommer“ aus. „Wenn das Wetter schon nicht mitspielt, gibt’s bei uns zumindest Frühlingsgefühle im Glas“, sagte Helms.

In einem Polizeiauto konnten Besucher des Frühjahrsmarktes hautnah erleben, wie es ist, wenn die Welt auf einmal Kopf steht. Rolf Schatz, Verkehrssicherheitsberater von der Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt/Ammerland, hatte einen so genannten Überschlagsimulator mit nach Rastede gebracht.

„Das war ein komisches Gefühl. Im ersten Moment fiel es schwer, sich zu orientieren“, erzählte Andrea Kunze, die sich in das Fahrzeug setzte und plötzlich auf dem Kopf stand. Ihr Sohn Jan (8) meinte: „Cool war’s schon. Es hat sich ja nur einmal gedreht, davon merkt man nicht viel.“

Den ernsten Hintergrund lieferte Schatz. Er gab Tipps, wie man sich aus einer solchen Situation befreit und berichtete, dass Nothammer (um Fenster im Notfall einschlagen zu können) und Messer (um den Gurt durchschneiden zu können) in jedem Auto vorhanden sein sollten.

Auch das Rote Kreuz hatte einen Stand aufgebaut und informierte über die Arbeit auch der Jugendgruppe. Marcel Bösel (Jugendrotkreuz) erläuterte, wie ein Defibrillator funktioniert.

Tierisch ging es bei der Jägerschaft Ammerland zu, die ihr Infomobil mitgebracht hatte. Dort konnten viele ausgestopfte Tiere, sowohl heimische als auch exotische, betrachtet werden. Darüber hinaus hatten die Jäger einen lebenden Steinmarder und einige Frettchen mitgebracht.

„Es handelt sich hierbei um die domestizierte Form des Iltis“, erklärte Naturschutzobmann Stefan Frankenstein. Sie würden zur Kaninchenjagd eingesetzt, um die Population in vertretbarem Rahmen zu halten und dadurch die Verbreitung von Krankheiten zu unterbinden.

Bereits am Sonnabend hatten Mitglieder des Vereins Kögel-Willms-Heilpflanzengarten mit Kindern Kräutertöpfe befüllt. „Kresse, Radieschen, Ringelblumen, Zierkürbis und Sonnenblumen“, zählte Sabine von Essen auf, gehörten zur Auswahl. Verschiedene Minzsorten konnten ebenfalls getestet werden.

Auch die sechsjährige Greta aus Rastede gestaltete begeistert einen Topf. „Das Programm finde ich super. Für Kinder gibt es gute Angebote. Nur schade, dass das Wetter nicht mitspielt“, meinte ihr Vater Dalibor Antolovic.


NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter   www.nwz.tv/ammerland 
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Frank Jacob Rastede/Wiefelstede / Redaktion Rastede
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