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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Polnische Pioniere auf dem Weg zur Marching Band

27.01.2014

Rastede „Wir wollen eine Marching Band werden“, erklärt Krzysztof Sypieńńńn, warum er und drei seiner Kollegen von der Wood & Brass Band aus dem polnischen Goleniow am Wochenende nach Ras­tede gereist sind. In der KGS läuft gerade der mittlerweile 16. Workshop der Showband „Spirit of 52“ in Kooperation mit dem Music & Marching Center Oldenburg – und die vierköpfige polnische Delegation will sich Anregungen abholen, um die eigene Band auf neue Füße zu stellen.

Fast 200 Teilnehmer aus weiten Teilen Norddeutschlands – Anfänger wie Fortgeschrittene – lassen sich von zehn Dozenten aus den USA, den Niederlanden und aus Deutschland Atemübungen, Spieltechniken und Notenkenntnisse vermitteln. Und schon beim Eintritt ins Forum der KGS gibt es ein ohrenbetäubendes Willkommen der Trommler, während im ersten Stock die Blechbläser unter dem Kommando von J.D. Shaw aus New Mexico stehen. Er ist bereits zum zweiten Mal in Rastede als Dozent dabei. An der Feldbreite proben die Color Guards und auch die Mallets sind irgendwo im Hintergrund zu hören. Krzysztof Sypien erzählt, dass seine Band bereits vier oder fünf Mal an den Rasteder Musiktagen teilgenommen hat. Nun will sich seine Truppe künftig nur noch der Show widmen – da ist für ihn und seine Kollegen der Rasteder Workshop eine gute Gelegenheit, sich Anregungen zu holen und Kontakte zu knüpfen. Workshop-Organisator Mark Gjaltema wurde bereits von den polnischen Gästen eingeladen, um da Hilfestellung zu geben, „denn“ – so erzählt der Chef der polnischen Band – „es gibt bei uns kaum Marching Bands. „Wir betreten da Neuland, sind quasi Pioniere“, lacht der Gast.

Für Mark Gjaltema ist ein Treffen wie das in Rastede immer wieder ein faszinierendes Ereignis, weil dort Menschen zusammenkommen, die sich überhaupt nicht kennen und über die Musik miteinander kommunizieren können. „Gib ihnen Noten in die Hand und sie spielen miteinander, auch wenn sie sich sprachlich gar nicht verständigen können“, fasst Gjaltema zusammen. Und natürlich entstünden jede Menge neue Kontakte – und auch Freundschaften, sagt der Niederländer, der seit eineinhalb Jahren in Deutschland lebt.

Die „Wood & Brass Band aus Goleniow war zuletzt im Sommer 2013 in Ras­tede – und noch ist offen, ob sie in diesem Jahr wiederkommen wird. „Das hängst vom Geld ab, denn wir wollen in diesem Jahr auch nach Brasilien reisen“, berichtet Sypien. Zum Abschluss des Workshops zeigten die Teilnehmer am Sonntag auch Besuchern, was sie gelernt hatten. Die polnischen Gäste – die die weiteste Anreise zum Workshop hatten – mussten noch am Abend in ihre Heimat zurückfahren.


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