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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Umzug mit spektakulären Motivwagen

09.09.2019

Rastede „Es ist schade, dass es heute um 18 Uhr vorbei ist.“ Lars Hanekamp, Vorsitzender des Verkehrsvereins Rastede, hat an diesem Wochenende so viel Spaß an der dreitägigen Großveranstaltung, dass er das nahende Ende des 43. Ellernfestes im Rasteder Schlosspark schon fast bedauert.

Er und sein Team haben den dreitägigen Veranstaltungsreigen fast ein Jahr lang vorbereitet, wobei sich der stellvertretende Vorsitzende des Verkehrsvereins, Carsten Pundt, um die Stargäste kümmert. „Im Laufe der Jahre habe ich mich so gut vernetzt, dass wir jetzt auch den kurzfristigen Ausfall von Alphonso Williams kompensieren können“, so Pundt. Neben Anna Maria Zimmermann und der Gruppe „Alpenstarkstrom“ findet am Samstagabend auch Anne-Marie Eilfeld, bekannt aus „Deutschland sucht den Superstar“, den Weg nach Rastede.

Insgesamt sind die Verantwortlichen mit der Entwicklung des Festes, das unter dem Motto „Das Rasteder Fest – von Bürgern für Bürger“ steht, mehr als zufrieden. „Seit Jahren nehmen die Besucherzahlen stetig zu. Dazu ist die Atmosphäre einmalig“, fängt Hanekamp schon fast zu Schwärmen an. „Auf der großen Schlagerparty am Samstagabend wurde bis in die Morgenstunden hinein friedlich gefeiert.“

An dem Festumzug durch den Ort nehmen am Sonntagmittag insgesamt 23 Gruppen und Motivwagen teil. Dabei hat sich die Jugendfeuerwehr Hahn besonders viel Mühe gemacht. Die Mitglieder stellen eine Unfallszene auf einem Anhänger dar, um damit zu beschreiben, was mit zu ihren Aufgaben gehört. Der „Oldtimer Trecker Club“ (OTC) Rastede hat eine Destillationsanlage zusammengebaut, die den gebrannten Sprit gleich zu einem Trecker weiterleitet. „Das Thema des Umzugs war ‚Früher und heute‘, und früher wurde vieles schwarz gebrannt“, erklärt Andy Wedelich das Motiv. Die zehn Männer nehmen bereits seit vielen Jahren (mit Unterbrechungen) am Festumzug des Ellernfestes teil. „Das gehört einfach dazu“, so Wedelich. Jedes Jahr wird dabei ein neues Motiv erstellt.

Seit Bestehen des Festes gibt es die Ellernprüfung. Die fand in diesem Jahr allerdings nicht mehr auf dem maroden Flos statt, sondern von einem Steg aus prüften Bürgermeister Dieter von Essen und Vertreter der Fraktionen, ob der Teich denn okay sei. Und auf das klare „Ja“ konnte man dann auch gleich anstoßen.

Nach der Prüfung folgte traditionell die Rede, was mitunter für die Gäste auch eine Prüfung bedeuten kann. Diesmal allerdings sorgte Thomas Kämpfer für große Begeisterung und viel Applaus. In einer Mischung aus Rede und umgetexteten Liedern ging es einmal quer durch die größeren und kleineren Probleme Rastedes. „So geht es echt nicht mehr weiter, beim Stau sind wir Spitzenreiter“, sang er mit Blick auf die Bahnübergänge nach der Melodie des „Goldenen Reiter“.

Auch die angedachte Umgestaltung im Schlosspark nahm Kämpfer auf die Schippe. „Man könnte es so lassen, doch Fritz baut sich Achsen im Park.“

Es folgte ein Seitenhieb auf die Funklöcher. Da rangiere Rastede gleich hinter dem ehemaligen Truppenübungsplatz Munster. Weiter ging es mit Immobilienpreisen und Bauplatzmangel. „Heute ist es einfacher einen guten Job in Griechenland zu kriegen als einen Bauplatz in Rastede.“ Und dann schmetterte er „Ja, beim Bau, Bau, Bau ziehen die Preise an..“, frei nach Heino.

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