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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Aktion: Familientage regen Kreativität an

22.08.2020

Rastede /Hankhausen „Acht Minuten bis zum Gong.“ Dozentin Heike Scharf vom Ev. Bildungshaus Rastede musste immer mal wieder auf die Uhr schauen. Verschiedenste Familien haben bei „Kreative Familientage“ an einem Stationenparcours auf dem Gelände an der Mühlenstraße teilgenommen. An sechs Spielstationen bekamen die Familien jeweils neue Spielanregungen. Das konnte eine kreative oder kulinarische Aufgabe sein, eine kleine sportliche Herausforderung oder eine Gestaltungsaufgabe.

Bücher und Theater

Mit jeweils einer halben Stunde Zeit pro Station galt es an einem Tag, sich auszuprobieren. Zum Beispiel konnte man zusammen ein Familienbuch für Zuhause gestalten. „Damit können sich die Familien gegenseitig Nachrichten wie ,Hab dich lieb’ oder eine Entschuldigung in einen Umschlag stecken“, erklärt Heike Scharf. An den anderen Plätzen wurden Cross-Boccia-Bälle gebastelt, Murmelbahnen gebaut oder Theater gespielt. „Zum Abschluss werden alle Ergebnisse vorgestellt“, sagte die Organisatorin über das Tagesseminar für Familien..

Ida (4) und Freya (9) hatten am meisten Spaß daran, ihre Murmelbahn aus Pappe und Holz kreativ zu gestalten. Während Freya zur Farbe rosa griff, pinselte Ida am liebsten mit Blau. Am Ende war die Bahn kunterbunt angemalt. „Am meisten freut mich, dass ich die Murmelbahn mit nach Hause nehmen darf“, sagte Ida mit strahlenden Augen. Auch die Mama darf hier und da ein wenig mithelfen.

Die meisten Familien werden in diesem Jahr gar nicht in den Urlaub gefahren sein und die Sommerferien zu Hause verbracht haben. Zum einen, da das Risiko im Ausland schwierig abzuschätzen ist, aber auch weil Familien möglicherweise durch Kurzarbeit in finanzielle Not geraten sind. So reifte die Überlegung, ein alternatives Urlaubsangebot vor der Haustür zu organisieren – Urlaub in Hankhausen.

Alternativangebot

Der Ursprungsgedanke zur Veranstaltung entstand sogar schon im Frühjahr. „Viele Familien waren entsetzt, als die Spielplätze geschlossen waren“, erklärt Heike Scharf. „Irgendwann gehen schließlich die Ideen aus, wie man sich mit den Kindern beschäftigen kann.“ Deshalb sei es wichtig gewesen, mit einem Angebot neue Impulse zu setzen.

Die Familientage werden von der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft Familie in Niedersachsen gefördert. Mitgeholfen haben darüber hinaus Bildungsreferentin Eva Brunken vom Landesjugendpfarramt und Uwe Fischer von der Arbeitsstelle für Kulturelle Bildung sowie Michelle Müller und Magnus Hutschenreuter, die beide ein Freiwilliges Soziales Jahr Kultur absolvieren. Außerdem kooperierte das Ev. Bildungshaus Rastede mit der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg.

Niklas Grönitz Volontär, 2. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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