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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Wie das Palais moderner wird

19.06.2018

Rastede Wie geht es weiter mit dem Palais Rastede? Nach dem Kauf durch die Gemeinde erarbeitet Projektentwickler Dr. Friedrich Scheele zurzeit in Zusammenarbeit mit dem Kunst- und Kulturkreis ein neues Konzept. Details will er an diesem Dienstag, 19. Juni, in öffentlicher Sitzung im Kultur- und Sportausschuss (16 Uhr, Rathaus) vorstellen.

Ein Überblick zu den bisherigen Ideen:

Ausstellungen

Für das Palais und Teile des Palaisgartens wird gerade eine neue, dreigliedrige Erzählstruktur erarbeitet. Diese soll sich künftig in jedem Raum wiederfinden. Wie Scheele in der Beratungsvorlage für den Fachausschuss erläutert, soll auf der ersten Ebene ein Raumtext das Thema umreißen. Die zweite Ebene soll sich den Objekten widmen und Besonderheiten vorstellen (Architektur, Kunst, Geschichte). Auf der dritten Ebene soll schließlich ein Angebot von weiterführenden Geschichten gemacht werden.

Diese Ausstellungen kommen 2019

Die Ausstellungen für 2019 im Palais Rastede werden erstmals zusammen von Kunst- und Kulturkreis und Gemeinde konzipiert. Folgende Ausstellungen sind geplant:

20. Januar bis 24. März: Internationale Wanderausstellung der niederländischen Damastweber-Gilde

31. März bis 26. Mai: Klaus Beilstein – Neue Werke; anlässlich des 80. Geburtstags des Künstlers

23./30. Juni bis 15. August: Ausstellung zum Rasteder Kunstpreis und Jugendkunstpreis

1./15. September bis 4. November: Oldenburger Malerinnen vom Ende des 19. Jahrhunderts bis zu den 1930er Jahren

Darüber hinaus möchte Scheele das Palais zum Sprechen bringen. Entwickelt werden soll eine akustische Führung mit Hilfe eines Audioguides wie es auch in anderen Häusern längst üblich ist. Angepeilt sei eine schrittweise Umsetzung in 2019. Gleichzeitig soll eine digitale Version erarbeitet werden, möglicherweise als App für Smartphone und Tablet. Dahinter steckt der Wunsch, das Haus moderner und auch für jüngere Zielgruppen interessanter zu machen, sagt Scheele. Angestrebt sei ferner, erstmals einen kleinen Palais-Führer in Buchform herauszugeben.

Zu den möglichen Kosten gibt es bisher noch keine Angaben. Sollte eine Umsetzung tatsächlich in 2019 erfolgen, müsste eine Schätzung aber bis zur nächsten Sitzung des Kultur- und Sportausschusses im Herbst vorliegen. Dann wird es nämlich in die Haushaltsberatungen gehen.

Veranstaltungen

Zusätzlich zu den acht bis zehn Soiree-Veranstaltungen des Kunst- und Kulturkreises im Palais möchte Scheele eine neue Vortragsveranstaltungsreihe etablieren. Sie soll noch im zweiten Halbjahr 2018 mit drei Angeboten starten.

Den Auftakt macht am 5. September der Oldenburger Dirk Meyer mit einem Vortrag über historische Kochbücher. Am 17. Oktober spricht Prof. Dr. Gerd Steinwascher vom Staatsarchiv Oldenburg über die November-Revolution im Land Oldenburg. Für 7. November ist ein Vortrag von Prof. Dr. Antje Sander vom Schlossmuseum Jever über englische Landschaftsgärten in Ostfriesland geplant. Beginn ist jeweils um 19 Uhr.

Vorbereitet werden sollen für dieses Jahr auch noch ein bis zwei Außenveranstaltungen, die ein zusätzliches Angebot aus den Bereichen Musik, Theater, Schauspiel darstellen sollen. Es fehlt jedoch noch an technischer Infrastruktur. Diese sei vor allem wichtig für größere Außenveranstaltungen, die ab 2019 im Palaisgarten beziehungsweise im Rondell vor dem Palais stattfinden sollen. Auch hier gibt es bisher noch keine Kostenschätzung. Sie werde derzeit von der Verwaltung erarbeitet, sagt Scheele.

Palaisgarten

Einige relativ einfache Maßnahmen möchte der Projektentwickler im Palaisgarten umsetzen. Sie gehen aus einem Gutachten für das Areal hervor, das aus den Jahren 2012/2013 stammt. So sollen zwischen der Südseite des Hallenbades und dem Ziegelweg Gehölze angepflanzt werden. Im Westen und Osten des Geländes sollen Gehölze nachgepflanzt werden. Störende Gehölze auf der Südseite des Hallenbades sollen derweil entfernt werden. Die Kosten müssen auch hierfür noch geprüft werden. Laut Scheele bietet sich gegebenenfalls eine Zusammenarbeit mit dem Verein Freundeskreis Schlosspark an.

Frank Jacob Rastede/Wiefelstede / Redaktion Rastede
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