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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Letzte Predigt In Rastede: Bischof verabschiedet Pastor Kusch in Ruhestand

30.12.2019

Rastede In den Ruhestand ist am Sonntag Pastor Michael Kusch offiziell verabschiedet worden. Im Gottesdienst in der voll besetzten St.-Ulrichs-Kirche in Rastede überreichte Bischof Thomas Adomeit dem 63-Jährigen die entsprechende Urkunde der Evangelisch-Lutherischen Kirche. Kusch war seit 1984 als Pastor in Rastede tätig gewesen.

„Man konnte den Eindruck gewinnen, Rastede hatte auf Ihre Gaben gewartet“, sagte Adomeit, der im Gottesdienst an die Verdienste Kuschs erinnerte. Erste Anzeichen für den späteren Lebensweg habe es bereits in der Kindergartenzeit gegeben. Die Einführung des Tischgebetes im Elternhaus sei ein „erster missionarischer Erfolg“ gewesen, sagte der Bischof. Unterstützt worden sei Kusch dabei stets von Menschen, die ihm etwas zutrauten. Sein Vikariat versah er nach dem ersten Examen in Wildeshausen, bevor er 1984 als Hilfsprediger in Rastede anfing. Am 3. Advent 1987 wurde er schließlich offiziell als Pastor eingeführt.

Kusch habe später selbst die Ausbildung von Vikaren übernommen, sagte Bischof Adomeit. Zwei seiner ehemaligen „Sprösslinge“ waren am Sonntag bei der Verabschiedung dabei. Einer der beiden durfte ihm sogar ganz offiziell für seine treuen Dienste Dank und Anerkennung aussprechen: Kreispfarrer Lars Dede.

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In Kuschs Zeit fiel auch die Restaurierung der Krypta, rief Adomeit in Erinnerung. Der Bischof dankte zudem Kusch und dessen Ehefrau Rita, die jetzt ebenfalls in den Ruhestand getreten ist, für das Engagement bei Jugendfreizeiten und Gemeindefesten. Er hoffe, dass sich die beiden „die Freude an Ihrem Dienst bewahren können“.

Zum letzten Mal stand Kusch am Sonntag in der Kanzel und hielt seine Abschlusspredigt. „Gott, du hast mich von Jugend auf geleitet, noch jetzt verkünde ich deine Wunder. Verlasse mich nicht im Alter, wenn ich grau werde“, sagte Kusch.

In der Predigt widmete er sich der Geschichte von Hiob, der von Gott schwer geprüft wird. Am Ende erkennt Hiob, dass Gott die Welt regiert und er, Hiob, nicht der Nabel der Welt ist. Doch trotz deprimierender Erfahrungen bleibt Hiob mit Gott im Gespräch, stellt ihm fortan Fragen und hofft auf Antworten.

Kusch gab allen, die mit Gott hadern, mit auf den Weg, nicht „Adieu“ zu sagen. Auch wenn der unbegreifliche Gott den Menschen manchmal Unfassbares widerfahren lasse. Kusch verabschiedete sich schließlich von seiner Gemeinde auf Plattdeutsch mit den Worten: „Dat goh jo good.“

Pastor Friedrich Henoch, zugleich Vorsitzender des Gemeindekirchenrates, nannte Kuschs Abschlusspredigt „beeindruckend“. Bei einem Empfang im Gemeindehaus konnte die Gemeinde nach dem Gottesdienst Abschied nehmen.

Kuschs Nachfolge auf der Pfarrstelle Rastede II könnte Pastorin Birgit Grohs antreten. Sie muss sich allerdings noch im Zuge eines Gottesdienstes mit anschließender Gemeindeversammlung offiziell der Kirchengemeinde Rastede vorstellen. Dieser Gottesdienst findet am Sonntag, 12. Januar, um 10 Uhr in der St.-Ulrichs-Kirche in Rastede statt. Auch der Gemeindekirchenrat muss der Bewerbung noch zustimmen.

Frank Jacob Rastede/Wiefelstede / Redaktion Rastede
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