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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Weltmeisterschaft macht Rastede noch bunter

08.01.2019

Rastede Die Weltmeisterschaft kommt nach Rastede. Nein, nicht die WM der Fußballer, aber die der Show- und Marchingbands. Bis es soweit ist, dauert es allerdings noch ein wenig. Erst 2021 wird die WM anlässlich der Rasteder Musiktage ausgetragen. Die Entscheidung fiel jetzt auf der weltweit größten Musikmesse in Chicago, der Midwest Clinic.

Vorbereitungen auf Musiktage 2019

Die Musiktage-Chefs beschäftigen sich zurzeit nicht nur mit der WM 2021, sondern stecken schon mitten in den Vorbereitungen für die diesjährigen Rasteder Musiktage. Das Musikfest findet von Freitag bis Sonntag, 28. bis 30. Juni, auf dem Turnierplatz im Rasteder Schlosspark statt. Die Organisatoren mussten dieses Mal komplett in den Juni gehen, weil bereits eine Woche später die WM im kanadischen Calgary stattfindet.

Rund 30 Bands hätten sich bereits jetzt angemeldet, sagt Stefan Scheffler, der bei den Rasteder Musiktagen für das Programm verantwortlich ist. Die heiße Phase der Anmeldungen komme aber erfahrungsgemäß erst Ende Januar und im Februar. Auch mit einigen Bands aus Übersee würden zurzeit Gespräche laufen, sagt Musiktage-Geschäftsführer Torsten Wilters. Noch gebe es da aber nichts Konkretes zu vermelden.

„Wir freuen uns sehr“, sagt Torsten Wilters, Geschäftsführer des Vereins Rasteder Musiktage. „Wir haben gehofft, dass wir den Zuschlag bekommen“, ergänzt Stefan Scheffler, der bei den Musiktagen für das Programm verantwortlich zeichnet. Beide gehen davon aus, dass sie nun zu den Musiktagen 2021 ein größeres und noch internationaler besetztes Teilnehmerfeld mit Top-Bands vorweisen können, was letztlich die Attraktivität für die Zuschauer steigern wird. „Gruppen aus Amerika, Kanada, Brasilien, Malaysia, Thailand oder China melden eigentlich immer zur WM“, weiß Scheffler.

Der Termin für die Musiktage 2021 steht bereits. Sie finden vom 1. bis 4. Juli statt und sollen damit vier statt wie üblich drei Tage dauern. „Wir werden am Donnerstag starten“, sagt Wilters. Zu den bekannten Programmpunkten wie Marching Parade, Konzertwettstreit, Drum-Corps-Wertung, Show-Finale, Musikerparty und Abschlusszeremonie planen die Organisatoren eine Parade durch den Ort und einen Drum-Battle auf dem Kögel-Willms-Platz, wo Weltklasse-Trommler gegeneinander antreten werden.

Lange Vorgeschichte

Dass die WM überhaupt in Rastede möglich ist, geht auf eine längere Entwicklung zurück. Den Anfang bildete 2006 der Anschluss an den Weltverband der Show- und Marchingbands (WAMSB). „Wir haben deren Regelwerk übernommen und arbeiten mit deren Jury zusammen“, sagt Scheffler. Hintergrund des Anschlusses war es, mehr Akzeptanz zu bekommen, ergänzt Wilters. Mit Erfolg, da in den darauffolgenden Jahren bereits mehrere Bands aus Übersee nach Rastede kamen.

Den WM-Zuschlag sollte der Residenzort dennoch lange nicht bekommen. „Beim Weltverband hieß es immer, ohne Stadion keine WM“, erinnert sich Wilters. Doch diese Vorgabe gilt inzwischen offenbar nicht mehr. Im August vergangenen Jahres fragte der Weltverband an, ob die Rasteder eine WM ausrichten wollen.

Nach Angaben Wilters war man auf der Suche nach verlässlichen Partnern mit bewährten Veranstaltungen, die auch zuschauerträchtig sind. Wilters und Scheffler waren zuletzt selbst bei Weltmeisterschaften in Palm Springs und Malaysia, wo nur wenige Zuschauer das Geschehen verfolgten. Auf dem Turnierplatz im Rasteder Schlosspark ist das erfahrungsgemäß anders. Das sahen die Verantwortlichen beim Weltverband ähnlich und gaben nach Sichtung der von den Rastedern im November eingereichten Bewerbung nun den Zuschlag.

Mehr Teilnehmer durch den WM-Zuschlag bedeutet für die Organisatoren in Rastede nun aber auch, dass mehr Unterkünfte, Trainingsplätze und Lagerräume benötigt werden. „Wir haben deshalb bereits Kontakt auch mit den Nachbargemeinden aufgenommen“, sagt Scheffler. So hätten Wiefelstede, Ovelgönne, Jade und Westerstede schon Unterstützung zugesagt und würden Unterkünfte zur Verfügung stellen.

Höhere Kosten erwartet

Da zudem mehr Juroren benötigt werden, mehr Bustransfers organisiert werden müssen und generell mehr Personal und Zelte erforderlich sein werden, übersteigt das Budget der WM das der regulären Musiktage. „Wir rechnen mit Mehrkosten von 36 000 Euro“, sagt Scheffler. Das Geld soll größtmöglich über Sponsoren und aus Fördertöpfen eingeworben werden.

Die WM-Fahne erhalten Wilters und Scheffler im Übrigen schon im kommenden Jahr. Sie wird bei der WM 2020 in Thailand offiziell überreicht und gelangt dann von Bangkok nach Rastede.

Frank Jacob Rastede/Wiefelstede / Redaktion Rastede
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