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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Ortsentwicklung: Wie Rastede sich verändert hat

02.05.2018

Rastede Neue Gebäude entstehen, alte werden dafür abgerissen: Der Rasteder Ortskern hat im Laufe der Jahrzehnte sein Gesicht verändert – und mit jedem Neubau auch einen Teil seiner Geschichte verloren. Wie es einst aussah, das hat die Rastederin Charlotte Uhlhorn zusammengetragen und legt nun den dritten Band der Reihe „Rasteder Rückblicke“ (siehe Infokasten) vor, in dem sie sich alten Ortsstraßen mit ihren Häusern und Bewohnern widmet.

Buch ab Freitag erhältlich

Das Buch „Rasteder Rückblicke, Alte Ortsstraßen – Band 3“ ist ab Freitag, 4. Mai, erhältlich. Es kann bei Charlotte Uhlhorn in Rastede, Oldenburger Straße 265, erworben werden. Am Freitag wird es dort zum Preis von 25 Euro je Exemplar in der Zeit von 9 bis 13 Uhr verkauft. Weitere Verkaufstermine können unter Telefon 0 44 02/8 24 38 vereinbart  werden. Das neue Buch erscheint in einer Auflage von 500 Exemplaren.

Ursprünglich sollte das Buch, das im Isensee-Verlag erscheint, bereits im Dezember vergangenen Jahres vorliegen, aufgrund technischer Schwierigkeiten verzögerte sich die Veröffentlichung aber um einige Monate.

Bereits vergriffen sind die Bände 1 und 2, die 2013 beziehungsweise 2015 erschienen. Bei einer genügend großen Anzahl an Vorbestellungen könnten sie aber nachgedruckt werden.

„Zur Auswahl gehören dieses Mal der Marktplatz, der im Laufe der Zeit durch wichtige Verkehrswege seine heutige markante, dreieckige Form erhielt, sowie die bauliche Entwicklung an der Baumgartenstraße, Kleibroker Straße, Petersilienstraße (seit 1950 Eichendorffstraße), Friedrichstraße und Mühlenstraße“, erläutert die 83-Jährige. Zwei Jahre arbeitete sie an dem Buch, das auf rund 180 Seiten mehr als 250 Fotos enthält.

Umfangreiches Archiv

Die Aufnahmen stammen überwiegend aus der reichhaltigen Sammlung der Autorin. Mit dem Kauf einer Agfa-Kamera hatte in den 1950er Jahren alles angefangen. Als Charlotte Uhlhorn die ersten Häuser in Rastede fotografierte und anfing, sich für ihre Geschichte zu interessieren, war sie gerade Anfang 20. Die so entstandenen Aufnahmen füllen heute mehr als 20 dicke Aktenordner – ergänzt um Daten aus Brandkassenregistern, Anekdoten und alte Postkarten.

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„Die Bilder und Kartenausschnitte führen sowohl in die Zeit der alten Hausmannstellen, Köter und Brinkbesitzer als auch in die folgende Zeit, als Rastede sich Luftkurort nennen durfte“, berichtet Charlotte Uhlhorn, deren erste beiden Bücher längst vergriffen sind. Im ersten Band stand die Oldenburger Straße im Mittelpunkt. Das zweite Buch widmete sich insbesondere der Raiffeisenstraße und von ihr abgehenden Straßen.

„In den Jahren nach der Jahrhundertwende 1900 erfreuten sich die Rasteder an der ersten Badeanstalt an der Mühlenstraße, die einen Wasserzulauf aus der Hankhauser Bäke hatte“, schildert Charlotte Uhlhorn. Aus heutiger Sicht lag diese erste Badeanstalt etwa dort, wo sich heute die Parkplätze an der Ecke Eichendorffstraße/Mühlenstraße befinden. Mit historischen Fotos erinnert die Rastederin in ihrem neuen Buch an dieses Schwimmbad.

Städtebaulich hervor taten sich seinerzeit an der Mühlenstraße auch das 1902 errichtete Schützenhaus und die Haushaltungsschule, die von der Gemeinde Mitte der 1920er Jahre ursprünglich als Wohnhaus für sozial schwache Familien erbaut worden war, so Charlotte Uhlhorn. Das Klinkergebäude steht noch heute an der Mühlenstraße. Seit Mitte der 1990er Jahre befand sich darin das Hotel am Ellernteich, zurzeit hat die Firma „CleverReach“ darin ihren Sitz.

Markanter Spritzenturm

In ihrem neuen Buch widmet sich Charlotte Uhlhorn ferner dem ersten Feuerwehrgebäude mit Spritzenturm, das sich bis 1988 an der Kleibroker Straße neben der Schmiede Hülstede befand. Es handelt sich um die Fläche, auf der sich zuletzt das frühere „Fitnessland“ befand, das kürzlich abgerissen wurde. „In alter Zeit waren insbesondere der Spritzenturm und die Schmiede mit ihren schlichten und klaren Bauformen besondere Markenzeichen, die in vielen Jahrzehnten bei Besuchern des Ortes starke Eindrücke und Erinnerungen hinterließen“, schreibt die Rastederin in ihrem Buch.

Die Autorin betrachtet zudem die nach dem Zweiten Weltkrieg entstandenen neuen Siedlungen mit ihren Veränderungen, insbesondere östlich der Kleibroker Straße. Durch Kartenmaterial und Fotos werden die Entwicklungen dargestellt.

Frank Jacob Rastede/Wiefelstede / Redaktion Rastede
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