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Theater: Wenn die Freundschaft größer ist als der Hunger

24.08.2020

Rastede Dass für Rotkäppchen auf ihrem Weg durch den Wald viele Gefahren lauern, weiß jedes Kind. Im Theaterstück „Rotkäppchen und der gute Wolf“ ist es allerdings etwas anders: Statt dass der Wolf die Großmutter und anschließend Rotkäppchen frisst, werden das Tier und das kleine Mädchen richtig gute Freunde.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Sommer, Sonne und Palaisgarten“ der Residenzort Rastede GmbH war das mobile Kindertheater „Schnurzepiepe“ zu Gast. Wegen der Corona-Pandemie stand nur eine geringe Zahl von Sitzplätzen zur Verfügung. Die rund 80 Zuschauer machten es sich im Palaisgarten aber bequem und waren mit reichlich Proviant ausgestattet.

Das Theaterstück wurde von den Bremer Theaterpädagogen Tanja und Felix Wegner gemeinsam mit Kita,- und Grundschulkindern entwickelt und hat viele Lieder zum Mitsingen. Das Ehepaar geht schon seit zehn Jahren mit ihrem mobilen Kindertheater auf Tour.

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„Mit der Story möchten wir Kindern vermitteln, dass Dinge manchmal anders sind als sie auf den ersten Blick zu sein scheinen“, erklärt Felix Wegner. In dieser alternativen Version des Kinderbuchklassikers wird nämlich niemand gefressen. Vielmehr wurde gemeinsam gelacht und gestaunt und gesungen.

Zwar beginnt das Stück so, wie man es kennt: Papa Käppchen schickt seine Tochter Rotkäppchen, um der kränkelnden Oma Kuchen und Saft zu bringen. Rotkäppchen ist alleine auf dem Weg durch den Wald. Der Vater rät ihr, bloß Augen und Ohren offenzuhalten. Unterwegs trifft sie den hungrigen Wolf. Doch statt sie aufzufressen, zeigt ihr der Wolf die schönen Seiten des Waldes. Nach anfänglicher Skepsis entwickelt sich eine wunderbare Freundschaft.

„Das Stück kommt bewusst ohne Grausamkeiten aus“, so Felix Wegner, der auch den Wolf spielte. Daher eignet sich „Rotkäppchen und der gute Wolf“ gut für Kinder ab drei Jahren.

Niklas Grönitz Volontär, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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